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KEPCO-Präsident kündigt Rücktritt nach Geschenke-Skandal an

Bericht soll noch in dieses Jahr veröffentlicht werden

Kansai Electric Power Co. (KEPCO) kündigte am Mittwoch an, dass der Präsident des Unternehmens zurückgetreten wird. Shigeki Iwane wird zurücktreten, sobald ein unabhängiges Gremium das Ergebnis seiner Ermittlungen zum „Geschenke“-Skandal veröffentlicht.

„Wir haben starke Kritik unserer Kunden und aus der Gesellschaft erhalten“, so Iwane auf einer Pressekonferenz. Der Bericht soll voraussichtlich im Laufe dieses Jahres veröffentlicht werden, teilte das Unternehmen mit.

Bereits erster Personalwechsel wegen Geschenke-Skandal

Iwane übernahm 2016 die Präsidentschaft von KEPCO als Nachfolger von Yagi. Der Vorsitzende Makoto Yagu und Executive Vice Präsident Ikuo Morinaka traten bereits zurück, um die Verantwortung für den Skandal zu übernehmen.

„Ich möchte meine Verantwortung klarstellen“, so Yagi zur Presse.

Kansai Electric hat Keiichi Tadaki, einen ehemaligen Generalstaatsanwalt, zum Vorsitzenden des Gremiums ernannt. Dessen erste Sitzung fand bereits am Mittwoch statt.

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Ziel des Unternehmens ist es, das Vertrauen der Öffentlichkeit durch den Führungswechsel wiederherzustellen, da die Kritik an den zwielichtigen Beziehungen zwischen der japanischen Atomindustrie und lokalen Politiker zugenommen haben.

Zwanzig Personen, darunter Yagi und Iwane von Kansai Electric, erhielten von Eiji Moriyama, dem verstorbenen stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Takahama in der Präfektur Fukui, Geschenke im Wert von insgesamt 318,45 Millionen Yen (ca. 2,7 Millionen Euro).

Geschenke als Anreiz für Standorte in schwachen Gemeinden

Versorgungsunternehmen haben Kernkraftwerke an Standorten außerhalb dicht besiedelter Gebiete wie Tokyo und Osaka errichtet. Während Sicherheitsbedenken bestehen bleiben, insbesondere nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011, sind die wirtschaftlichen Vorteile des Betriebs solcher Anlagen häufig für Kommunalverwaltungen mit knappen finanziellen Mitteln attraktiv.

Yagi trat auch als stellvertretender Vorsitzender der Kansai Economic Federation, einer in Westjapan ansässigen Wirtschaftslobby, zurück, während Iwane seinen Vorsitz bei der Federation of Electric Power Companies of Japan, einer Branchenorganisation, wahrscheinlich aufgeben wird.

Kyodo

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