• News
  • Die Japanische Küche
Werbung
News KEPCO Reaktor in Takahama geht wieder ans Netz

KEPCO Reaktor in Takahama geht wieder ans Netz

Trotz massiver Proteste hat das örtliche Bezirksgericht im letzten Jahr die Wiederaufnahme des KEPCO (Kansai Electric Power Co.) Kraftwerks bestätigt. Nach über 14 Monaten wurde der Reaktor Nr. 4 in Takahama wieder hochgefahren. Nach der verheerenden Dreifachkastastrophe in Fukushima ist es der insgesamt 4. Reaktor, der wieder ans Netz geht.

Am Mittwoch, den 17.Mai 2017, wurde der Reaktor wieder in Betrieb genommen. Der Betreiber KEPCO meldete, dass es keinerlei Problemen bei den letzten Vorbereitungen gab. Vor ca. einem Jahr hatte das Unternehmen eine Überprüfung durch die japanische Atomaufsichtsbehörde NRA beantragt, um die Reaktoren in der Präfektur Fukui wieder hochfahren zu dürfen. Diese hatte eine Laufzeitverlängerung von 40 bis 60 Jahre für die Kernkraftwerk Takahama 1 und 2 bestätigt.

Aktivisten gegen Takahama Reaktor Nr. 4
Aktivisten vor der KEPCO Zentrale © ERIC JOHNSTON

Proteste gegen KEPCO

Die Wiederinbetriebnahme des Reaktors blieb auch diesmal nicht ohne Proteste. Nachdem die einstweilige Verfügung im März durch das Schwurgericht in Osaka aufgehoben wurde, versammelten sich auch diesmal wieder ein Dutzend Aktivisten vor der KEPCO Zentrale, um gegen die Entscheidung zu protestieren.

Einer der Gegner kritisierte die Finanzierungspolitik seitens KEPCO stark. Der Konzern sollte das Geld, welches in die Sicherheitsmaßnahmen fließe, lieber für die Abrüstung ausgeben. “Wenn KEPCO dieses Geld in den Ausstieg aus der Kernenergie investieren würde, würden die Konsumenten sie dabei unterstützen”, ließ der der Aktivist und oberste Priester des örtlichen Myotsu-ji Tempels in Obama, Tetsuen Nakajima, verlauten.

Die Reaktoren in Oi und Mihama sollen laut KEPCO ebenfalls wieder ans Netz gehen, was auch stark kritisiert wird. So sind die beiden Raktoren in Oi 37 Jahre, und die in Mihama sogar 41 Jahre alt. Nach der Katastrophe in Fukushima beschloss die japanische Regierung, dass Kernkraftwerke, die älter als 40 Jahre sind, entweder abgeschaltet, oder in einem 2-Jahres-Rhythmus verlängert werden müssen.

Wegen der Katastrophe in Fukushima im Jahr 2011, mussten die japanischen Betreiber alle Kernkraftwerke abschalten. Im Februar war ein Robotor in der Anlage von Fukushima gescheitert, als es darum ging, einen der beschädigten Reaktoren zu untersuchen.

Quelle: The Japan Times

Werbung

Neuste Artikel

Universität Kyoto und Yellow Hat erstellen Verkehrssicherheitsvideo für Katzen

Obwohl Japan letztes Jahr ein neues Rekordtief an Verkehrsunfällen verzeichnete, kommt es nach wie vor zu Tausenden Unfällen. Passanten sollten deswegen nicht unvorsichtig im...

Kirschblüten-Saison früher als sonst in Japan erwartet

Die japanische Weather Association erwartet in diesem Jahr, das aufgrund des warmen Wetters die beliebte Soemi-Yoshino-Sorte früher als normalerweise in Japan erblühen wird.Laut der Weather...

Bezaubernde Shiba Inu-Gläser sind der Renner in Japan

Der Shiba Inu gilt seit Generationen als eine der beliebtesten Hunderassen bei Haustieren in Japan. Auch die sozialen Medien haben sich diesem Trend mittlerweile...

Erdbeben der Stärke 5,8 trifft Hokkaido

Die Insel Hokkaido wurde gestern von einem Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert. Das Beben ereignete sich am Donnerstagabend um 21:22 Uhr Ortszeit in einer...

Vielleicht auch interessant

Nintendo kündigt mit Unlucky Mage ein rundenbasiertes RPG an

Unlucky Mage sieht, auf den ersten Blick, wie ein charmantes Fantasy-RPG aus. Zudem kleidet es sich im Stil alter RPG Größen.Nintendo hat auf ihrer...

Nishiuchi Mariya ist die neue Cutie Honey

Einer weiteren Live Action Adaption von Cutie Honey wurde grünes Licht gegeben.Cutie Honey ist ursprünglich ein Manga von Nagai Go, der von 1973 bis...

Die Monster, die wir riefen: Ubume

Die Ubume ist eine Art von Geist und gehört zu den Yûrei. An verregneten Abenden erscheint sie mit einem Säugling im Arm. Das Unheil...

Mangaka bekommt Überstunden von mehreren Jahren als Assistent ausgezahlt

Mangaka Shunsuke Kakuishi (Yawara no Michelangelo) kündigte bereits im Januar an, dass er seine Überstunden von Norifusa Mita (Dragon Zakura) bezahlt bekommen hat.Kakushi schrieb,...

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück

Werbung