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TEPCO überlegt bereits Maßnahmen zu ergreifen

Kernkraftwerk Fukushima Daiichi meldet mögliches Wasserleck

Nach wie vor laufen die Abrissarbeiten an dem zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi in Fukushima. Weiterhin befindet sich auf dem Gelände gefährliches radioaktives Material, das es zu beseitigen gilt. Die Arbeiten gehen deswegen besonders vorsichtig voran. Es kann aktuell jedoch sein, dass verseuchtes Wasser durch ein Leck ausgetreten und in die Umwelt gelangt ist.

Betreiber TEPCO gab am Donnerstag bekannt, dass durch einen Abgaskamin verseuchtes Regenwasser vermutlich in die Erde gesickert ist. Der besagte Schornstein ist 120 Meter hoch und seit dem Unfall stark radioaktiv. Aus dem Grund ist das Regenwasser aus dem Auffangrohr ebenfalls eine Gefahr für die Umwelt. Um ein Auslaufen auf Dauer zu verhindern, ließ TEPCO ein Betonbecken bauen. Darin wird das Wasser gesammelt und daraufhin entsorgt. Das Becken scheint jedoch undicht zu sein.

Noch keine Verseuchung der Umwelt

Normalweise leitet das Becken ab einem Wasserstand von 40 Zentimeter das Wasser in einen anderen Tank. Es wurde jedoch festgestellt, dass sich die Wassermenge ebenfalls verringert, wenn es nicht abgeleitet wird. Deswegen geht TEPCO aktuell davon aus, dass das Becken undicht sein muss und Wasser austritt. Wie lange es schon in die Erde fließt und wie groß die bisherige Menge war, wurde nicht angegeben.

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Obwohl es offensichtlich ein Problem mit dem Becken gibt, solle es noch zu keinen Auffälligkeiten in der Umgebung gekommen sein. Die Radioaktivität im Grundwasser sei gleichgeblieben. Ebenfalls gebe es keine Anzeichen in der Umwelt, dass es zu negativen Auswirkungen kommt. Trotzdem will das Unternehmen über Maßnahmen nachdenken, um ein weiteres Auslaufen des Beckens zu verhindern.

NHK

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