Stats

Anzeige
Home News Kirin City Co. führt bargeldloses Zahlen in Japan ein

Kellner wird unnötig

Kirin City Co. führt bargeldloses Zahlen in Japan ein

Bargeldloses Zahlen ist in Japan auf dem Vormarsch. Zwar ist Bargeld immer noch die beliebteste Zahlungsmethode, doch die Regierung tut viel, um Zahlen per Smartphone im Land voranzutreiben.

Nun hat der Restaurantbetreiber Kirin City Co., eine Tochter der Kirin Holdings Co., angekündigt, es seinen Kunden zu ermöglichen per Smartphone Bestellungen aufzugeben und auch bargeldlos mit dem Handy zu bezahlen.

Dank Bestellungen und bargeldlosem Zahlen über das Smartphone wird der Kellner überflüssig

Der Service wird zuerst in den Craft Marche von Kirin City eingeführt, einem Bierrestaurant, das am Mittwoch im Tokyoter Stadtteil Ebisu eröffnet wird.

Kunden benötigen die kostenlose Messanging-App Line um Menüs und Getränke zu bestellen, sagte das Unternehmen am Montag. Zahlungen können sowohl über den Smartphone-Zahlungsservice Line Pay als auch bar oder per Kreditkarte erfolgen.

Mehr zum Thema:
Neue Suica-Karten für ausländische Touristen sollen bargeldloses Zahlen erleichtern

Mit dem Service müssen Kunden nicht mehr einen Kellner rufen oder sich anstellen, um zu bezahlen. Der Text im Craft Marche soll auch zeigen, ob das Bestellen und Zahlen über das Smartphone angenommen wird.

Außerdem bekommt das Unternehmen so Daten der Kunden und kann aus ihnen Schlüsse ziehen, um den Service im Restaurant zu verbessern.

„Der Service ermöglicht es den Kunden, Bestellungen zu tätigen, wann immer sie wollen. Das reduziert den Stress.“, sagte Kirin City Präsident Yuta Eda.

Das bargeldlose Zahlen wird von immer mehr Menschen in Japan genutzt, da Anbieter ihre Dienste immer weiter ausbauen.

Auch die Tourismusbranche setzt verstärkt auf bargeldloses Zahlen

So hat zum Beispiel Kongobuji, der Haupttempel des Koyasan Shingon Buddhismus auf dem Berg Koya in der Präfektur Wakayama, im April damit begonnen, Kreditkarten als Zahlungsmittel für Eintrittsgelder zu akzeptieren. Kreditkarten werden auch in den Skigebieten der nördlichen Präfekturen Japans, so zum Beispiel in Hokkaido und Nagano, immer beliebter.

Allerdings sind viele Geschäfte noch skeptisch, da sie die Kosten für die Transaktionen und die Flut an Anbietern scheuen. Um dem entgegenzuwirken, hat die japanische Regierung Subventionen angekündigt und bietet zurzeit ein Punkteprogramm an, das im Rahmen der Steuererhöhung am 1. Oktober startete.

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige