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Kirschblüten locken immer mehr Touristen nach Japan

Sakura (Kirschblüten) sind nicht nur bei Japanern sehr beliebt, auch Touristen werden von der Farbenpracht angezogen.

In diesem Jahr blühten die Sakura in Tokyo ab dem 21. März, Parks und mehrere Sehenswürdigkeiten waren kurz danach voll von ausländischen Menschen.

“Ich habe noch nie so viele Kirschbäume in China gesehen”, sagte Li Meiyou den Medien. Li ist mit zwei Freunden extra nach Japan gekommen um die Sakura-Zeit zu erleben.

Nach Angaben des Verwaltungsbüros des Ueno Parks waren zwischen Ende März und Anfang April 2018 rund 3,3 Millionen Gäste im Park, wovon fast die Hälfte Ausländer waren. In diesem Jahr werden 16 Prozent mehr Besucher erwartet.

Die Zahlen sind aber nicht nur gut für das Verwaltungsbüro. So müsste die Anzahl des Sicherheitspersonals verdreifachten werden, da viele Touristen versuchten Zweige von den Bäumen zu brechen um sie sich für ein Foto vor das Gesicht zu halten.

Saki Komatsubara, ein JNTO-Angestellter, der sich mit Forschung und Marketing befasst und auf die Auswirkungen ausländischer Touristen auf soziale Netzwerkdienste sagte: “Sakura ist so bekannt wie Sushi und Ninja, was dazu führt, dass Bilder von Sakura auf der ganzen Welt verbreitet werden.”

Kirschblüten haben auch einen positiven wirtschaftlichen Effekt. Im Vergangenen Jahr hat Katsuhiro Miyamato, Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Kansai Universität, berechnet, dass die Kirschblüten Japan rund 650 Milliarden Yen eingebracht haben. Er schätze, dass alleine 160 Milliarden Yen von ausländischen Touristen in das Land gebracht werden.

Die “Sakura-Front” zog am Freitag nach Nordosten Japans. In den Städten Fukushima und Sendai verkündeten Wetterobservatorien, dass die Kirschbäume gerade zu blühen beginnen. In beiden Städten lag zwei Tage zuvor noch Schnee.

Quelle: AS

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