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Unternehmen sollen sich weniger aufs Ausland verlassen

Knappheit von Produkten bringt Japan zum Umdenken bei Lieferketten

In Japan normalisiert sich das Leben wieder und auch der Handel scheint sich zu erholen, was Lieferungen angeht. Zuletzt waren einige bestimmte Produkte wie Atemmasken, medizinische Ausrüstung und andere Sachen nur schwer erhältlich. Japan will solche Knappheiten für die Zukunft vermeiden und denkt um.

Am Mittwoch gab die Regierung eine Empfehlung raus, um derartige Problem zu verhindern. Hauptziel ist es die Lieferketten zu diversifizieren. Gleichzeitig soll die Produktion mehr ins eigene Land verlegt werden. Darin liege zumindest laut dem Weißbuch größtenteils die Ursache für die bisherigen Schwierigkeiten bei der Versorgung.

Weniger Abhängigkeit

Die Regierung gibt an, dass ein großer Teil der Lieferungen an Schutzausrüstung aus China, den USA und Deutschland kommen. Allgemein dominieren die Länder mit etwa der Hälfte der weltweiten Versorgung den Markt. Das führt dazu, dass viele Länder Exportbeschränkungen auf die Produkte legten, als die Nachfrage durch die Decke ging.

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Doch noch ein weiteres Problem versuchte das Ausland. Vor allem China produzierten Maschinen- und Elektronikteilen, die von japanischen Unternehmen für ihre Produktion benötigt werden. Durch die hohe Abhängigkeit mussten einige ihren Betrieb einstellen, da die Lieferkette unterbrochen wurde.

Eine bessere Vorbereitung

Generell wird empfohlen, dass Japan unabhängiger produzieren soll. Es soll ein stabiles inländisches Versorgungssystem für Masken und Schutzausrüstung aufbaut werden, um sich gegen eine erneute Infektionswelle besser zu schützen.

Dazu gehört auch flexibler bei der Bestellung von beurteilen. Mit einbezogen in diese Vorschläge ist die Beschaffung von Industrieprodukten und Lebensmitteln, die sich mehr auf Japan konzentrieren soll.

NHK

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