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Editor warnt Fans

Kodansha geht international gegen illegale Uploads vor

Manga und Anime sind zurzeit international so beliebt wie noch nie. Fans fiebern dabei weltweit zusammen dem Finale ihrer Lieblingsmanga entgegen und teilen auch gerne mal illegal Übersetzungen. Publisher Kodansha macht nun deutlich, dass illegale Uploads auch im Ausland Konsequenzen haben.

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In zwei Tweets auf Japanisch und Englisch meldete sich der Editor des Manga „Attack on Titan“, Shintaro Kawakubo, bei den Fans zu Wort. Er geht dabei um eine Reaktion auf die illegalen Veröffentlichungen und Leaks zu „Attack on Titan“, die im Internet weitverbreitet sind.

Kodansha geht auch gegen Uploads aus dem Ausland vor

Dieses Verhalten ist leider weit akzeptiert und macht dem Verlag große Probleme. Kawakubo erklärte deswegen, dass Kodansha damit angefangen hat gegen Twitter-Accounts und Einzelpersonen wegen illegaler Veröffentlichungen rechtlich vorzugehen, wobei er allerdings sich nicht explizit auf „Attack on Titan“ bezieht.

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Da aber der Manga in der nächsten Ausgabe des Bessasu Shonen Magazin am 9. April zu Ende geht und Fans weltweit dem Finale entgegenfiebern, wird wohl in erster Linie gegen Urheberrechtsverletzungen zu der Reihe vorgegangen.

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Der Editor macht dabei besonders deutlich, dass sie Maßnahmen gegen Personen weltweit ergreifen, wenn sie illegale Bilder oder Texte veröffentlichen. Genauer Definierte er die Konsequenzen jedoch nicht. Dass Fans jedoch sehr vorsichtig sein sollten, zeigte erst kürzlich ein Gerichtsurteil.

Illegale Veröffentlichungen von Manga sind ein großes Problem

Das Tokyo Bezirksgericht hatte entschieden, dass Spoiler-Seiten auch gegen das Urheberrecht verstoßen, auch wenn sie nur Ausschnitte von Manga hochladen. Am Ende seiner Nachrichten dankte Kawakubo noch dafür, dass sich die Menschen für die offiziellen Produkte des Verlages entscheiden.

Kodansha und auch andere Verlage haben in Japan schon vor einer Weile angefangen schärfer gegen illegale Uploads von Manga und Anime vorzugehen. Dass sie nun aber auch in den Westen gucken, ist eher ungewöhnlich und nur selten werden Ausländer wegen Urheberrechtsverletzungen belangt.

Da das Interesse an sogenannte Piratenseiten in den letzten Monaten aufgrund der Pandemie zugenommen stark zugenommen hat und demnach ist der Schaden für die Industrie gestiegen ist, ist es verständlich, dass man zu härteren Maßnahmen greift.

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