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Komplettes Skelett eines Deinocheirus-Dinosauriers erstmals in Japan vorgestellt

Immer wieder kommt es zu der Entdeckung von Fossilien in Japan und anderen asiatischen Ländern. Häufig sind es jedoch nur einzelne Teile eines Skeletts und es lässt sich nur schwer sagen, zu welcher Art sie gehören. Umso gespannter sind aktuell Wissenschaftler aus der ganzen Welt auf das komplette Skelett eines Deinocheirus, das Hokkaido kürzlich erstmals vorstellte.

Schon 1965 fanden Forscher in der Wüste Gobi in der Mongolei ein 2,4 Meter langes Fossil. Der Knochen in der mehr als 70 Millionen Jahre alten Gesteinsschicht gehörte dabei zu einem Deinocheirus-Dinosaurier. Trotz des großen Fundes wusste keiner, wie das komplette Skelett der Spezies aussieht.

Ein internationales Team an Forschern der Hokkaido University fand daraufhin 2006 und 2009 gleich zwei Skelette eines Deinocheirus in Gobi. Mithilfe beider Entdeckungen rekonstruierten sie in den letzten Jahren ein komplettes Modell-Skelett, das 12 Meter lang und 4,5 Meter hoch ist.

Der Name selbst ist von den riesigen Klauen an den Vordergliedmaßen abgeleitet, die das Tier vermutlich zum Angeln von Pflanzen nutzte. Es handelt sich nämlich um einen Pflanzenfresser, trotz des furchteinflößenden Körperteils.

Öffentlichkeit muss bis zur Premiere noch etwas warten

Nach jahrelanger Arbeit durften Reporter am 11. April erstmals das Skelett in seiner ganzen Pracht in Mukawa in Hokkaido bestaunen. Neben dem Deinocheirus konnten die Medienvertreter sich ebenfalls ein Modell-Skelett des Hadrosaurus anschauen, das Forscher in Japan ausgruben. Mehr als 80 Prozent der Knochen des acht Meter langen Pflanzenfressers entdeckten Wissenschaftler und erstellten daraus das Modell.

Die Öffentlichkeit muss hingegen noch etwas warten, da der Dinosaurier erst im Sommer offiziell Weltpremiere feiert. Der Deinocheirus und Hadrosaurus sind ab dem 13. Juli in der Dinosaur Expo 2019 im National Museum of Nature and Science in Tokyo zu sehen. Die Ausstellung unterstützen dabei zahlreiche Organisationen und Unternehmen, wie die Asahi Shimbun.

Quelle: The Asahi Shimbun

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