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Kontaminiertes Wasser in Fukushima immer noch nicht unter Kontrolle

Abbauarbeiten gehen nur schleppend voran

Fast sechs Jahre nachdem Japans Ministerpräsident Shinzo Abe das Problem mit kontaminiertem Wasser im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi für „unter Kontrolle“ erklärt hat, gibt es immer noch große Probleme.

Die Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) hat weiterhin Schwierigkeiten im Umgang mit dem, durch radioaktives Material, kontaminierten Wasser. Ungefähr 18.000 Tonnen Wasser sind in Reaktorgebäuden und Tanks gelagert.

Japans Premierminister erklärte im September 2013, dass es keine Probleme mehr gibt, als sich Tokyo für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo bewarb. Die Situation ist aber alles andere als unter Kontrolle.

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TEPCO nur mit vagen Aussagen

In einer Sitzung der Nuclear Regulation Authority (NRA) im Juni wurden die TEPCO-Vertreter gefragt, ob sie einen Plan für den Abbau des Wassers haben.

In einem Kellergeschoss des Reaktorgebäudes Nr. 3 sank der Wasserstand für zwei Monate nicht wie geplant. Auf die Frage, warum der Wasserstand nicht gesunken sei, gaben die TEPCO-Mitarbeiter in der Sitzung nur vage Erklärungen ab, worauf die verärgerte Nachfrage folgte.

Stark kontaminiertes Wasser, das sich in Reaktorgebäuden und Turbinengebäuden angesammelt hat, ist eines der Hauptprobleme im Werk Fukushima. Neben Wasser, mit dem geschmolzener Kernbrennstoff in den Reaktoren Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3 gekühlt wurde, ist auch Grundwasser durch Risse in diese Gebäude geflossen.

Stark kontaminiertes Wasser ins Meer geflossen

Die Konzentration radioaktiver Substanzen im stark kontaminierten Wasser beträgt etwa das 100-Millionen-fache der Konzentration des in Tanks aufbereiteten und gelagerten kontaminierten Wassers.

Unmittelbar nach dem nuklearen Unfall im Werk Fukushima im März 2011 floss stark verschmutztes Wasser durch unterirdische Tunnel ins Meer. Infolgedessen wurden radioaktive Substanzen in Fischen und anderen Meeresfrüchten nachgewiesen, deren Konzentrationen über den zulässigen Standards lagen.

Acht Jahre nach dem Atomunfall ist die Menge an stark verschmutztem Wasser in den Gebäuden auf 18.000 Tonnen gesunken. TEPCO hat sich zum Ziel gesetzt, das Volumen bis Ende des Geschäftsjahres 2020 weiter auf 6.000 Tonnen zu reduzieren.

Die Arbeiten zur Verringerung des Wassers sind jedoch nicht wie erwartet vorangekommen.

Quelle: TJT

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