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Krankenhaus in Kumamoto möchte Müttern eine anonyme Geburt ermöglichen

Ein Krankenhaus in Kumamoto möchte demnächst anonyme Geburten für alle Frauen anbieten.

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Das Jikei-Krankenhaus in Kumamoto hat bereits vor einigen Jahren in Japan für Aufsehen gesorgt, als man eine Babyklappe einführte. Seit 2007 wurden 130 Babys dort anonym abgegeben, denen es gut geht und die fast alle ihre biologischen Eltern kennen.

Das Krankenhaus möchte aber noch mehr für die Frauen tun und ihnen schon vor der Geburt eines Kindes helfen. Deswegen möchte das Jikei-Krankenhaus demnächst den Müttern die Möglichkeit geben, anonym zu gebären. Dafür muss man keinerlei Angaben machen, lediglich für die Beratung und Voruntersuchung müssen Formulare ausgefüllt werden.

Das Kind wird vom Krankenhaus weitergeben und wird erst mit 16 Jahren erfahren, wer die biologischen Eltern sind. Die Ärzte wollen mit diesem Angebot dafür sorgen, dass die Kinder in einer sicheren Umgebung geboren werden und Mutter und Kind gesund sind.

Taji Hasuda, der Präsident des Krankenhauses, wies darauf hin, dass viele Mütter ihre ungewollten Kinder zu Hause zur Welt brächten, was ein großes Risiko für Mutter und Kind darstelle. Man würde also allen mit dem Angebot helfen und für mehr Sicherheit sorgen.

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