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Krankenhausarzt in Tokyo steckt Patienten mit Tuberkulose an

Ärzte sollen eigentlich den Patienten helfen und sie von ihren Krankheiten heilen. Umso tragischer ist die Meldung vom Nippon Medical School Hospital in Tokyo. Ein Arzt steckte dort versehentlich mehrere Patienten mit Tuberkulose an.

Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt steckte nach bisherigen Untersuchungen elf Personen mit der Krankheit an. Zu dem Ergebnis kam das Krankenhaus am 9. November, als sie die Patienten positiv testen. Keiner zeigte zu dem Zeitpunk irgendwelche Symptome.

Der Arzt selbst erhielt bereits am 10. Juli die Diagnose, dass er an Tuberkulose leidet. Er ging daraufhin in ein anderes Krankenhaus zur Behandlung. Vor der Diagnose litt er bereits an starkem Husten, der auf die Krankheit hinwies. Trotz alledem besuchte er bis zum Krankenhausaufenthalt weiter Patienten.

Ende Juli deckte ein Beamter des Krankenhauses das Vorgehen des Arztes auf und informierte die 370 Betroffenen. Sie sollten unbedingt einen Tuberkulose-Test beim Spezialisten machen. Bis jetzt liegen noch nicht alle Tests vor, bei elf Personen gab es allerdings ein positives Ergebnis.

Hauptschuld trägt das Krankenhaus

Obwohl viele dem Arzt nun fahrlässiges Handeln vorwerfen, trägt das Krankenhaus eine Mitschuld laut Experten. Eigentlich ist die Einrichtung dazu verpflichtet, Mitarbeiter, die beim jährlichen Gesundheitscheck auffällig sind, genauer zu untersuchen. Allerdings gab das Krankenhaus an, dass sie dafür nicht die Mittel besitzen.

Schon 2016 und 2017 deuteten die Checks des Arztes darauf hin, dass es ihm nicht gut geht. Zu weiteren Tests kam es allerdings nicht. Deswegen besteht der Verdacht, dass er schon 2016 an Tuberkulose erkrankte. Das wäre fatal und könnte bedeuten, dass die Zahl der möglichen Betroffenen weitaus höher ist, als vermutet.

Quelle: The Asahi Shimbun

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