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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & Recht17-jährige Japanerin wegen Verstoß gegen das Anti-Stalking-Gesetz verhaftet

Das Mädchen verfolgte ein Mitglied einer Idol-Band

17-jährige Japanerin wegen Verstoß gegen das Anti-Stalking-Gesetz verhaftet

In Japan wurde ein 17-jähriges Mädchen wegen des Verdachts auf Stalking festgenommen. Der Oberschülerin wird vorgeworfen, ein Mitglied der japanischen Idolgruppe „7 Men Samurai“ gestalkt zu haben.

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Das Mädchen gab an, sie habe sich „auf den ersten Blick“ in Taiko Sasaki, ein Mitglied der Idolgruppe, verliebt. Das teilte die Polizei in der Hauptstadt am 18. Mai mit.

Verstoß gegen das Anti-Stalking-Gesetz

Die Shibuya-Polizeistation des Metropolitan Police Departments verhaftete das 17-jährige Mädchen, das in Yokohama lebt, wegen des Verdachts, gegen das Anti-Stalking-Gesetz verstoßen zu haben. Dazu kommt der Verdacht auf Körperverletzung.

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Der Schülerin wird vorgeworfen, zwischen dem 1. April und dem 8. Mai dieses Jahres Taiko Sasaki, ein 19-jähriges Mitglied der Gruppe, die bei der großen Talentagentur Johnny & Associates Inc. in Ausbildung ist, in der Nähe des Büros der Firma im Tokyoter Stadtteil Shibuya belästigt und am JR-Bahnhof Shibuya einen Teppichmesser auf ihn gerichtet zu haben. Sasaki wurde nicht verletzt.

Angebliche Liebe auf den ersten Blick

Die Verdächtige hat Berichten zufolge die gegen sie erhobenen Vorwürfe zugegeben und wurde mit den Worten zitiert: „Ich habe mich auf den ersten Blick verliebt und konnte an nichts anderes denken als an ihn.“

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Nach Angaben der Polizei begann die Schülerin etwa im April 2021, Sasaki nachzustellen und ihm aufzulauern. Im November wandte sich Sasaki in dieser Angelegenheit an das Polizeirevier Shibuya. Die Polizei verwarnte sie viermal auf der Grundlage des Anti-Stalking-Gesetzes, bevor sie schließlich verhaftet wurde.

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