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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtAttentat auf Shinzō Abe wird von rechtsradikalen Kräften in Japan ausgenutzt

Aufruf zu Gewalt gegen Ausländer

Attentat auf Shinzō Abe wird von rechtsradikalen Kräften in Japan ausgenutzt

Das Attentat auf Shinzō Abe wird in Japan von rechtsradikalen Kräften ausgenutzt, um Stimmung gegen Ausländer, vornehmlich Koreaner, zu machen.

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Mittlerweile warnen Rechtsexperten, dass die japanische Regierung eine klare Botschaft aussenden muss, damit Diskriminierung und Gewalt gestoppt werden. Die Befürchtung ist, dass viele den Hasskommentaren Glauben schenken und Ausländer nun zur Zielscheibe von Hass werden.

Rechtsradikale Kräfte nutzen Verbrechen, um Hass zu schüren

Sind jedoch die Gerüchte erst einmal im Internet gepostet, werden sie nicht so schnell wieder verschwinden, schon gar nicht aus den Köpfen der Menschen.

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Gleich nach den ersten Berichten der japanischen Medien über das Attentat begannen rechtsgerichtete Kräfte im Internet zu behaupten, dass Koreaner, Chinesen oder Russen hinter dem Attentat steckten.

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Ein Muster, das man in Japan immer wieder beobachten kann. 2016, nachdem ein Mann ein Massaker in einem Pflegeheim in Sagamihara begangen hatte, tauchten auf Online-Plattformen Posts auf, die behaupteten, dass die Tat von einem Koreaner begangen wurde.

Auch bei anderen Taten haben rechtsradikale Kräfte immer wieder zur Gewalt gegen Ausländer aufgerufen.

Südkoreanisches Konsulat warnt vor Hass

Nach dem Attentat auf Abe wurden Kommentare veröffentlicht, in denen aufgefordert wurde, Rache an Koreanern zu nehmen.

Das südkoreanische Konsulat in Fukuoka warnte auf seinem Twitter-Account davor, dass in Japan lebende Koreaner nun zur Zielscheibe von Hass werden könnten.

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