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Mehrere Verhaftungen

Betrug bei Corona-Subventionen in Japan aufgedeckt

Eigentlich sollen die Corona-Subventionen Solo-Selbstständigen und kleinen Unternehmen durch die Pandemie helfen, allerdings wurden nun viele Betrugsfälle aufgedeckt.

Zwar gibt es Probleme bei der Auszahlung der Gelder, aber sie zu beantragen ist einfach und das Verfahren zur Prüfung, ob man berechtigt ist, ist zu ungenau, sodass der Betrug sehr einfach ist.

Antragsverfahren für Corona-Subventionen machen Betrug leicht

In vielen Fällen, die jetzt bekannt wurden, wurden Angestellte von Unternehmen und Studenten, die eigentlich nicht für die Corona-Subventionen infrage kommen, über die sozialen Medien dazu gebracht, mit gefälschten Dokumenten, die Gelder zu beantragen.

Mehr zum Thema:  Japans Konjunkturpaket reicht nicht aus, um kleinen Unternehmen zu helfen

Sie werden dann beraten, wie sie den Antrag stellen müssen und zahlen dafür eine Provision für diese Beratung.

Ein Sprecher des Ministeriums, dass für die Bearbeitung der Anträge zuständig ist, sagte gegenüber den japanischen Medien: „Es wird angenommen, dass viele Personen Anträge ohne große Überlegung eingereicht haben.“

Seit etwa Juli erhält das Nationale Zentrum für Verbraucherangelegenheiten Anfragen von Personen, die sagten, dass ihnen gesagt wurde, dass sie die Corona-Subventionen erhalten können, wenn sie Anträge einreichen, indem sie vorgeben, selbstständig zu sein. Sie sagten, sie seien von Freunden, Bekannten oder über soziale Medien dazu angestiftet worden, die Gelder zu beantragen.

Das Ministerium vermutet, dass hinter diesem Betrug Menschen stehen, die die Antragssteller anwerben und ihnen Anweisungen geben und später Geld dafür nehmen und warnt ausdrücklich, bei dieser Masche mitzumachen.

Mehrere Festnahmen

In Okinawa ermittelt die Polizei gegen Mitarbeiters der Oskinawa Times, der die Subvention illegal beantragt hat. Der Mann wurde von einem Bekannten beraten.

In der Präfektur Aichi verhaftete die Polizei im vergangenen Monat drei Personen, die andere dazu angestiftet haben, die Gelder zu beantragen und dann eine Provision für ihre Hilfe genommen hatten.

Nach Angaben der Polizei hat das Trio 400 Menschen über die sozialen Medien angestiftet, die Subventionen zu beantragen, wodurch die Männer ungefähr 400 Millionen Yen erhielten.

In den Präfekturen Yamanashi und Kyoto wurden Studenten und Mitarbeiter von Unternehmen, wegen eines ähnlichen Vorgehens, verhaftet.

Das Ministerium, das für die Verteilung der Gelder zuständig ist, hat mittlerweile mehrere Fälle an Polizeidienststellen im ganzen Land weitergegeben, nachdem sie festgestellt hat, dass viele Menschen Anträge stellen, obwohl sie nicht für das Programm infrage kommen.

Auf Twitter warnt das Ministerium mittlerweile davor, auf Betrüger hereinzufallen, da es sich um ein Verbrechen handelt, einen Antrag zu stellen und Gelder zu erhalten.

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