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Immer mehr Menschen melden sich bei der Polizei

Bewusstsein für den Tierschutz steigt in Japan an

Japan hat den Ruf, dass das Bewusstsein für den Tierschutz nicht sehr aufgeprägt ist. Allerdings ändert sich das, wie die Nationale Polizeibehörde (NPA) mit Zahlen verdeutlichte.

Laut der NPA ist die Zahl der Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, die von der Polizei erfolgreich aufgedeckt wurden, in den letzten fünf Jahren um das 1,6-fache gestiegen. Grund dafür ist, dass es mehr Anzeigen gab.

102 Verhaftungen wegen Verstoß gegen den Tierschutz

Im Jahr 2020 gab es in Japan 102 Verhaftungen wegen Verstoßes gegen den Tierschutz. Zudem wurde in mehreren Fällen die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, weil der Verdacht bestand, dass gegen das Gesetz über das Wohlergehen und der Haltung von Tieren verstoßen wurde, z. B. durch Misshandlung.

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Zwar ist die Zahl etwas kleiner als im Vorjahr, allerdings immer noch die zweithöchste seit 2010, als die NPA begann die Daten statistisch zu erfassen.

In 57 Fällen ging es um das Wohlergehen von Katzen, in 36 Prozent um das von Hunden. Andere Tiere, bei denen sich besorgte Menschen bei der Polizei gemeldet hatten, waren Pferde, Kaninchen, Igel, Hamster, Kanarienvögel und Eidechsen.

Immer mehr Menschen melden sich bei der Polizei

Die Zahl der Verstöße sank im Vergleich zum Vorjahr um neun auf 117. Es gab einen Fall, in dem ein Mann den Hund eines anderen zu Tode trat, während er joggte, und einen Fall, in dem ein Mann 67 Hunde misshandelte, indem er sie in einem mit Fäkalien übersäten, leer stehenden Haus hielt.

Die meisten Meldungen kamen von Menschen, die sich Sorgen um den Tierschutz machten, 11 Meldungen kamen von Behörden und acht Meldungen von Tierschutzorganisationen.

In einem Fall stieß ein Video in den sozialen Medien Ermittlungen an.

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