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Angriffe liefen über seinen Server

Chinese wegen Cyberattacken gegen die Japan Aerospace Exploration Agency an den Staatsanwalt überwiesen

Im Jahr 2016 gab es mehrere Cyberangriffe auch japanische Unternehmen und Behörden, darunter die Japan Aerospace Exploration Agency.

Die Polizei in Tokyo hat nun am 20. April Dokumente an die Staatsanwaltschaft geschickt, in denen ein chinesischer Staatsbürger beschuldigt wird, an den Angriffen beteiligt gewesen zu sein.

Cyberattacken gegen 200 Unternehmen

Das Metropolitan Police Department glaubt, dass der Mann illegal private elektronische Aufzeichnungen erstellt und verwendet hat, die mit den Computerangriffen in Verbindung stehen.

Die fraglichen Cyberattacken waren gegen rund 200 inländische Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Bezug zu Verteidigung und Luftfahrt durchgeführt worden.

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Ermittlungsquellen zufolge handelt es sich bei dem Mann um ein Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas, das zu diesem Zeitpunkt in Japan lebte und einen Server gemietet hatte, der bei den Cyberangriffen verwendet wurde.

Die Polizei sagte, dass der Mann im Jahr 2016 fünfmal einen inländischen Server unter falschem Namen gemietet hatte. Derselbe Server wurde verwendet, als JAXA angegriffen wurde.

Gefälschte ID an Hacker weitergegeben

Der Mann gab zu, dass er die Nutzung des Servers illegal in Auftrag gegeben hat, sagte die Polizei. Sie fügten hinzu, dass er Japan bereits verlassen habe.

Die Polizei hat bestätigt, dass der Mann seine gefälschte ID an eine Gruppe von chinesischen Hackern geschickt hat, damit sie den Server nutzen konnten. Es wird vermutet, dass die Gruppe, die sich Tick nennt, unter dem Einfluss der chinesischen Volksbefreiungsarmee steht.

Die Polizei identifizierte und befragte auch einen anderen Chinesen, der einen falschen Namen benutzte und sich bei einem anderen Server anmeldete, der bei den Cyberattacken verwendet wurde. Gegen diesen Mann wurde noch kein Verfahren eingeleitet, da seine Serveraktivitäten weniger umfangreich waren.

Der Mann hat jedoch zugegeben, einen illegalen Vertrag unterzeichnet zu haben, und angedeutet, dass er dies auf Anweisung der PLA tat, so die Polizei. Auch dieser Mann hat Japan bereits verlassen.

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