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Wert von 3 Millionen Euro in Keramikstatuen versteckt

Drogen in Schnewittchen-Figuren nach Japan geschmuggelt

Drogen-Schmuggler denken sich immer wieder kuriose Wege aus, um ihre Waren ins Land zu bringen. In Japan versuchte es nun eine Familie aus Malaysia mit Märchenfiguren.

Der Vater und zwei seiner Töchter wurden wegen des Versuchs verhaftet, illegale Drogen in Keramikfiguren aus dem Disney-Film „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ nach Japan zu schmuggeln, sagten Polizei und Zoll am Dienstag.

Drogen im Wert von drei Millionen Euro

Die japanischen Behörden haben die in den Figuren versteckten Aufputsch-Drogen beschlagnahmt. Sie haben ein Gewicht von etwa 6 Kilogramm und einen geschätzten Straßenwert von rund 384 Millionen Yen (etwa 3 Millionen Euro).

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Sie glauben, dass Wong Siewmin, 53, seine älteste Tochter Chinatsu Ebisawa, 36, und seine dritte Tochter, 18, deren Name nicht genannt wird, weil sie minderjährig ist, die Rolle der Transporteure in einem Schmuggelschema spielten.

Die Keramik-Zwergpuppen kamen am 6. Februar am Flughafen Narita in der Präfektur Chiba, östlich von Tokyo, an. Zollbeamte fanden die Drogen, die in 10 von ihnen versteckt waren, zwei Tage später und tauschten sie gegen andere Gegenstände aus. So wollten sie die am Fall Beteiligten entlarven.

In Japan wurden in den letzten Jahren immer mehr Fälle von Drogen-Schmuggel aufgedeckt.

Schmuggel in verschiedenen Keramik-Figuren

Die drei Verdächtigen, alle Bewohner der Präfektur Chiba, erhielten die mit verschiedenen Materialien gefüllten Keramikpuppen am Samstag, so die Polizei.

Sie nahmen dann die Familie fest, als sie die Ware in Empfang nahmen und beschlagnahmten später 10 apfelförmige Keramikpuppen, die ebenfalls Drogen enthielten, im Haus des Mannes, ebenfalls in der Präfektur Chiba.

Der Vater hat den versuchten Drogen-Schmuggel zugegeben. Die Polizei zitiert ihn mit den Worten, dass er die Stimulanzien übergeben und eine Belohnung von 2,4 Millionen Yen erhalten sollte.

Die Töchter hingegen haben die Vorwürfe bestritten und gesagt, dass sie keine Kenntnis von dem Inhalt hatten, fügte die Polizei hinzu.

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