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Home News Kriminalität & Recht Ehemaliger japanischer Splatoon-Profispieler wegen Vergewaltigung einer Schülerin festgenommen

E-Sportler wurde wegen Belästigungsverdacht entlassen

Ehemaliger japanischer Splatoon-Profispieler wegen Vergewaltigung einer Schülerin festgenommen

MS – Erneut meldet die Polizei von Tokyo einen Fall in dem eine minderjährige Person Opfer von sexueller Gewalt geworden ist. Diesmal ist ein ehemaliger Splatoon-Profispieler darin verwickelt und wurde bereits festgenommen.

Der 20 Jahre alte ehemalige Profi machte sich zuletzt als Profispieler im Game Splatoon einen Namen. Nach Angaben der Polizei soll er am 15. August eine Mittelschülerin in seine Wohnung im Edogawa Bezirk gelockt haben, indem er ihr versprach, mit ihr ein Splatoon-Event zu gucken.

Kommunikation erfolgte über Twitter

Nach bisherigen Untersuchungen hat er das Mädchen über Twitter kennengelernt und sie über eine Nachricht eingeladen sich das Event anzugucken. Er versprach dabei, dass noch zwei weitere Frauen anwesend sein würden. Er bat sie anschließend zur Tokyo Metro Kasai Station zu kommen, wo er sie abholte und dann zu seiner Wohnung brachte.

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Anschließend soll er das Mädchen in der Wohnung festgehalten und sie vergewaltigt haben. Wie lange er die Schülerin festhielt, ist nicht bekannt. Die Polizei nahm ihn jetzt am 7. Oktober wegen erzwungenen Geschlechtsverkehrs und Entführung zum Zweck von sexuellen Obszönitäten fest.

Karriereende wegen ersten Verdächtigungen

Der Mann streitet die Vorwürfe nur soweit ab, dass er das Einverständnis des Mädchens zum Geschlechtsverkehr hatte. Belege dafür konnte die Polizei bis jetzt nicht finden. Sie stellten nur fest, dass sich Asano und die Schülerin auf Twitter überwiegend über Splatoon schrieben.

Es ist dabei allerdings nicht das erste Mal, dass dem ehemaligen Profi derartige Vorwürfe gemacht werden. Bis November 2019 hatte er unter dem Namen Igu als Profispieler für eine Agentur gearbeitet. Die entließen ihn jedoch, als der Verdacht aufkam, dass er sexuelle Belästigung betreibt. Genaue Anschuldigungen wurden bisher nicht öffentlich gemacht, auch wenn sich der Verdacht der Agentur jetzt bestätigte.

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