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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtEhemaliges AKB48-Idol wird wegen ihres Ramen-Restaurants Opfer von Diffamierungen

Mayuka Umezawa hat genug von verleugnenden Tweets

Ehemaliges AKB48-Idol wird wegen ihres Ramen-Restaurants Opfer von Diffamierungen

MS: Das ehemalige Idol Mayuka Umezawa sorgt vor einigen Jahr für Aufsehen, da sie nach ihrer Karriere ein eigenes Ramen-Restaurant eröffnete. Nun gibt es aber Ärger und das ehemalige AKB48-Idol kämpft mit Diffamierungen.

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Umezawa eröffnete 2017 mit nur 20 Jahren in Yamato, Kanagawa ihr Ramen-Restaurant Mensho Yagumo Honten. Der Lade erfreute sich schnell großer Beliebtheit, da das ehemalige Idol selbst kocht und mit ihrem Hintergrund begeisterte. Ende 2018 begannen aber Diffamierung im Internet aufzutauchen, nachdem sie ihre neue Hauptfiliale eröffnet hatte.

Ehemaliges Idol wird Opfer von Verleumdungen

Begonnen hat alles einem Streit mit einem Kunden, der versehentlich eine falsche Bestellung erhielt. Erst nach einer öffentlichen Entschuldigung auf dem Twitter-Account des Restaurants ließ sich das Problem lösen.

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Als Reaktion ging allerdings eine Direktnachricht beim Account ein, die von einer unbekannten Person stammte. Nachdem die Person gefragt hatte, ob er direkt mit dem ehemaligen Idol schreibt und das Restaurant antwortete, dass sie persönliche Fragen nicht beantworten, begannen die diffamierenden Tweets.

Gleich mehrere Accounts schrieben, dass Umezawa gar nicht kocht und sie nur ihre ehemalige Idol-Karriere fördern will. Es wurde auch behauptet, dass sie für einen Mann arbeitet, der zu einer kriminellen Gruppe gehört. Zuerst regiert Umezawa nicht, weil sie versuchte die Tweets zu ignorieren. Die Behauptungen hielten aber an, was sie frustrierte.

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Sie schaltete deswegen 2019 einen Anwalt ein und stellte einen Antrag zur Offenlegung der Identität der Verfasser der Tweets. Während es im selben Jahr gelang die Person zu finden, verschlechterte sich die Situation dieses Jahr massiv.

Besitzerin geht gegen Verfasser vor

Ein andere Person sagte dem Lieferanten für die geplante Filiale in Kamakura, dass Umezawa ein schlechter Mensch sei und Verbindungen zu antisozialen Gruppen hat, was ein Synonym für die Yakuza ist. Das führte dazu, dass das Unternehmen die Zusammenarbeit vorerst einstellte und die Restauranteröffnung musste abgesagt werden.

Umezawa reichte Anfang September Anzeige wegen Geschäftsbehinderung gegen einen Mann aus Tokyo ein, von dem die Behauptungen wohl stammen. Zusätzliche verklagt sie ihn auf 2,2 Millionen Yen (ca. 16.964 Euro) wegen der psychischen Belastung.

Der Mann in den 50er gab die Anschuldigungen bereits zu und erklärte, dass er dem ehemaligen Idol nicht schaden wollte. Er sei Ramen-Fan und wollte den Lieferanten nur warnen. Dass die Informationen falsch waren, die er von anderen Liebhabern gehört hat, wusste er nicht und er entschuldigte sich bei Umezawa in einem Brief für sein Verhalten.

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Umezawa selbst hat nach drei Jahren genug von den Verleumdungen. Es sei laut ihr zum Trend geworden, Dinge einfach zu behaupten. Anderen Betroffenen sagt sie, sie sollen nicht aufgeben und daran denken, dass es mehr Menschen gibt, die sie lieben als hassen.

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