Anzeige
HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtErneut 5.000 Pfirsiche in Yamanashi gestohlen

In Yamanashi scheinen Serientäter ihr Unwesen zu treiben

Erneut 5.000 Pfirsiche in Yamanashi gestohlen

Einige Pfirsiche aus Japan sind echte Delikatessen und werden zu hohen Preisen versteigert. Auch die Früchte aus der Stadt Fuefuki (Präfektur Yamanashi) haben einen guten Ruf und sind sehr beliebt. Jetzt wurden erneut etwa 5.000 Pfirsiche im Wert von rund 1,5 Millionen Yen (ca. 10.600 Euro) gestohlen, dies vermeldete die lokale Polizei vor wenigen Tagen.

Anzeige

Seit dem 15. Juni geht in der Region ein Dieb um. In Fuefuki und in der benachbarten Stadt Yamanashi wurden insgesamt 14.400 Pfirsiche mit einem Gesamtwert von 3,87 Millionen Yen (circa 27.300 Euro) gestohlen. In diesen Zahlen sind die jüngsten Verluste aus Fuefuki bereits eingerechnet.

Wertwolle Pfirsiche verschwinden massenhaft

Etwa 70 Personen, darunter Beamte der Präfektur-Polizei von Yamanashi und Beamte der Japanischen Landwirtschaftlichen Genossenschaft, begannen daraufhin, in der Gegend Patrouillen einzurichten. Seit dem 20. Juni sind diese jetzt unterwegs und sollen im Notfall direkt eingreifen.

LESEN SIE AUCH:  Das Dorf Achi-mura begeistert wieder mit Japans schönsten Pfirsichblüten

Gemäß den Angaben der Präfektur-Polizei begann die Diebstahlserie am 15. Juni. Von einem Feld in Fuefuki wurden 1.400 Hikawa Hakuho Pfirsiche im Wert von 420.000 Yen (etwa 3.000 Euro) gestohlen. Danach gab es eine Reihe weiterer Diebstähle. Am 17. Juni verschwanden in Yamanashi etwa 1.500 Chiyohime- und Himekko-Pfirsiche im Wert von 450.000 Yen (circa 3.200 Euro).

Präfektur will weitere Diebstähle verhindern

Nur einen Tag später meldeten die Behörden in Fuefuki einen weiteren Diebstahl, bei dem 2.500 Hikawa-Hakuho-Pfirsiche im Wert von 500.000 Yen (circa 3.500 Euro) verschwanden. Schon am 19. Juni schlugen die Diebe wieder zu und stahlen etwa 4.000 Pfirsiche im Wert von etwa eine Million Yen (circa 7.000 Euro).

Anzeige

Der Gouverneur von Yamanashi erklärte bei einer Pressekonferenz am 21. Juni, dass die Taten nur als äußerst bösartig und abscheulich bezeichnet werden können. Die Ernte wurde über Nacht gestohlen, kurz bevor die Bauern die Früchte selbst pflücken konnten. Dies würde nicht toleriert werden. Der Gouverneur setzte sich jetzt persönlich dafür ein, dass die Maßnahmen gegen Diebstahl bis zum Ende der Ernte-Saison verstärkt werden. Unter anderem wolle die Region noch mehr Patrouillen ermöglichen, in dem man die Verantwortlichen finanziell unterstützt.

Anzeige
Anzeige