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50.000 Yen Geldstrafe

Erste Strafe in Japan für einen Sexualstraftäter, der seine Adresse nicht gemeldet hat

In Osaka wurde zum ersten Mal in Japan eine Strafe verhängt, weil ein Sexualstraftäter seine neue Adresse nicht gemeldet hatte.

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Osaka ist die erste Präfektur in Japan, die eine Verordnung eingeführt hat, nach der Personen, die eine Haftstrafe wegen Sexualverbrechen an Minderjährigen verbüßt haben, dazu verpflichtet sind, ihren Namen, Adresse und einige andere Informationen zu melden, wenn sie innerhalb von fünf Jahren nach Ende der Haftstrafe umziehen.

50.000 Yen Geldstrafe für den Sexualstraftäter

Der 32-jährige Sexualstraftäter wurde zu einer Geldstrafe von 50.000 Yen (ca. 383 Euro) verurteilt, die laut der Polizei direkt bezahlt wurde.

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Da der Mann nach dem Ende seiner Haftstrafe von der Polizei wegen zwei Fällen unsittlicher Gewalt gegen Grundschülerinnen festgenommen wurde, wurde er genau überprüft.

Dabei stellte die Polizei fest, dass der Mann nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis zwar als Einwohner in der Präfektur Nara gemeldet war, in Wirklichkeit aber im Haus seiner Eltern in Osaka lebte.

Insgesamt 184 Meldungen von Straftätern

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Da der Mann sich weigerte, zu einer Vernehmung zu erscheinen, wurde die Geldstrafe verhängt.

Nach Angaben der Präfektur gab es bis Ende September 184 Meldungen von ehemaligen Sträflingen über ihre Adressen und andere Informationen, seit die Verordnung in Kraft getreten ist.

Mittlerweile hat auch die Präfektur Fukuoka die gleiche Verordnung eingeführt.

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