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Betrug erfolgte 2018 und 2019

Falscher Donald Trump betrügt in Japan Senioren

Telefonbetrug ist in Japan ein großes Problem, das nur langsam zurückgeht. Besonders Senioren fallen dem Verbrechen zu Opfer. Oft stellen sich die Täter aber auch sehr geschickt an, um an Geld und Bankdaten zu kommen. Einer von ihnen versucht jedoch als ehemaliger US-Präsident Donald Trump die Senioren zu betrügen.

In den meisten Fällen geben die Betrüger sich am Telefon als alte Freunde oder Familienmitglieder aus, die ganz dringend Geld benötigen würden, was sie natürlich wieder zurückzahlen wollen. Leichtgläubige Senioren wollen bereitwilligen helfen und zahlen oder geben ihre Bankdaten raus.

Donald Trump kümmert sich um Versicherungen

In der Präfektur Aichi meldet sich in mehreren Fällen jedoch der ehemalige US-Präsident Donald Trump am Telefon. Laut der Polizei kam es zwischen Dezember 2018 und Januar 2019 zu zahlreichen Betrugsversuchen durch den angeblichen Trump.

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Der angebliche Präsident meldete sich beim Anruf sofort mit seinem Namen und sprach mit seinen Opfern ein schlechtes, gebrochenes Japanisch. Um sie um ihr Geld zu bringen, erzählte der Mann den Personen, dass sie einen Vertrag für eine internationale Versicherung hätten.

Wenn sie diese beenden wollen, müssten sie eine Kündigungsgebühr bezahlen. Anschließend wies der falsche Präsident die Opfer an Geld auf ein bestimmtes Bankkonto zu überweisen. Im Schnitt wurden dabei um die 6.970 Euro gefordert. Wie viel der Mann insgesamt erbeutete, ist nicht bekannt.

Täter ist sich keiner Schuld bewusst

Nach langen Ermittlungen konnte am Donnerstag nun der Mann hinter den Anrufen festgenommen werden und es handelte sich dabei wenig überraschend nicht um Donald Trump. Der Täter ist ein 44 Jahre alter Pfleger aus der Stadt Kanie, Aichi.

Der Mann gab zu, dass er hinter den Anrufen steckt, von einem Betrug will er aber nichts wissen. Er habe nach eigenen Angaben sich das Geld nur geliehen und die Opfer hätten alle nur Wahnstörungen. Die Polizei wollte ihm das nicht so recht glauben und hält ihn vorerst fest damit der Fall an die Staatsanwaltschaft geht.

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