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Home News Kriminalität & Recht Frau aus Chiba wird nach einem Messerangriff für ihren Heldenmut ausgezeichnet

Pflegerin griff Täter an

Frau aus Chiba wird nach einem Messerangriff für ihren Heldenmut ausgezeichnet

Wenn es zu gefährlichen Situation kommt, versuchen die meisten Menschen zuerst an sich selbst zu denken. Eine Pflegerin aus Chiba zeigte jedoch großen Mut und half einem Opfer während eines Messerangriffs, womit sie ihm das Leben rettete. Für ihre Heldentat wurde sie nun ausgezeichnet.

Die Kommission für öffentliche Sicherheit der Präfektur Chiba überreichte letzte Woche einer 63 Jahren alten Frau, die als Pflegerin tätig ist, ein Zertifikat für ihr Heldentum. Sie war in einem Messerangriff auf eine Frau eingeschritten und hat damit das Opfer gerettet.

Retterin stoppt Messerangriff

Hiroshi Nakamura, ein ehemaliger Leiter der Polizeistation, lobt die Frau sehr für ihr mutiges Verhalten, dass vermutlich das Leben der Frau gerettet hat. Alle Polizisten seien jedenfalls sehr von ihrer Tapferkeit beeindruckt.

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Am Abend des 4. Dezember war die Pflegerin aus dem Wakaba Bezirk von Chiba auf dem Weg zur Post, als sie vor einem Apartmentkomplex in Chishirodai-Higashi eine grausige Szene beobachtete. Ein Mann hatte eine Frau zu Boden geworfen und attackierte sie mit einem Messer.

Nach kurzem Zögern griff die Pflegerin in den Messerangriff ein und trat den Mann in die Seite. Schnell wurde auch eine andere Person auf die Situation aufmerksam und half dabei den Angreifer vom Opfer wegzubringen. Anschließend warteten sie zusammen mit der Verletzten auf die Polizei, die nach einigen Minuten eintraf.

Opfer erleidet keine schweren Verletzungen

Die Frau wurde dreimal von dem Messer getroffen und erlitt Verletzungen im Brustbereich sowie an den Händen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, hatte aber keine lebensgefährlichen Verletzungen und ist bereits wieder Zuhause.

Die Retterin erklärte der Presse, dass sie nicht auf die Polizei wartete, sondern selbst eingriff, da sie das Leben der Frau retten wollte. Sie habe dabei furchtbar gezittert und erst aufgehört, als die Beamten den Mann festgenommen hatten.

Die Polizei gab später an, dass es sich um einen 76 Jahre alten arbeitslosen Mann handelt. Er hatte versucht die Frau, welche eine Bekannte war, mit einem Küchenmesser zu erstechen. Was genau sein Motiv war, ist nicht bekannt.

In Japan sind zuletzt die Verbrechen erneute auf ein Rekordtief gesunken, weswegen solche Angriffe in der Öffentlichkeit sehr selten vorkommen. Aus dem Grund gibt es die Auszeichnungen von der Polizei meistens aus weniger brutalen Gründen und manchmal werden auch Tiere für ihren Mut geehrt.

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