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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtImmer mehr Unfälle mit E-Rollern in Japan

Metropolitan Police Department leistet Aufklärungsarbeit

Immer mehr Unfälle mit E-Rollern in Japan

In Japan nahm in letzter Zeit die Zahl der Unfälle mit elektrischen Kick-Scootern zu. Daher führte nun das Metropolitan Police Department (MPD) der Hauptstadt am 28. September Sicherheitsanweisungen und eine Razzia gegen illegale Fahrer durch.

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Die Zahl Unfälle in der Hauptstadt, an denen E-Scooter beteiligt waren, stieg von nur drei im Zeitraum Juni bis Dezember 2020, darunter zwei mit Personenschaden, auf 39 im Zeitraum Januar bis August 2021, davon 15 mit Personenschaden.

Aufklärung und Razzia bei E-Rollern

E-Scooter sind nach der Straßenverkehrsordnung motorisierten Fahrrädern gleichgestellt und benötigen einen Motorrad- oder Führerschein sowie ein Nummernschild. Trotzdem nutzen immer mehr Menschen sie als einfaches Fortbewegungsmittel.

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Am 28. September waren ab ca. 8 Uhr morgens etwa 20 Polizeibeamte unterwegs, um an der Kreuzung in Jingumae, Shibuya Ward, Sicherheitsanweisungen zu geben. Nach Angaben der MPD stellten sie bei sieben Fahrern illegale Aktivitäten fest. Darunter waren auch Personen, die keine Nummernschilder besaßen oder auf Gehwegen fuhren.

Zu wenig Personen kennen die Regeln

Ein Mann in den 70ern, der ohne den gesetzlich vorgeschriebenen Helm auf dem Gehweg unterwegs war, sagte: „Ich habe keinen Führerschein. Ich habe einen Elektroroller, weil er bequem ist.“

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Hidefumi Sakudo, Leiter der Abteilung für Verkehr und allgemeine Angelegenheiten der MPD, sagte: „Wir werden die Leute weiterhin über die Regeln informieren, damit sie nicht gesetzeswidrig fahren, zum Beispiel auf dem Bürgersteig.“

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