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In Japan werden Rache-Pornos ein immer größeres Problem

Laut Daten der nationalen Polizeibehörde haben die 2020 in Japan die Anzeigen wegen Rache-Pornos deutlich zugekommen.

Insgesamt wurden 1.570 Fälle zur Anzeige gebracht, damit ist die Zahl in den vergangenen fünf Jahren um das 1,5-fache gestiegen.

Die meisten Opfer von Rache-Pornos sind Frauen

Rund 90 Prozent der Opfer von Rache-Pornos waren Frauen, 42 Prozent davon in den 20er-Jahren, gefolgt von 27,3 Prozent unter 19-Jahren.

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In 848 Fällen war der Täter der Partner oder Ex-Partner des Opfers. In 258 Fällen kannten sich Opfer und Täter nur über das Internet, ein Anstieg von 41,8 Prozent gegenüber 2019.

Viele Opfer meldeten sich bei der Polizei, da der Täter damit gedroht hat, das Material ins Internet zu stellen. 559 Opfer meldeten sich bei der Polizei, da Bilder und Videos eine dritte Partei bekommen hatte.

245 Festnahmen in Japan

In 245 Fällen wurde der Täter festgenommen und der Staatsanwaltschaft übergeben, 16 Fälle weniger als 2019.

47 Fälle wurden als Verstoß gegen das Gesetz zur Verhinderung von Rache-Pornos eingestuft, 43 Fälle als Einschüchterung.

Die Polizei geht allerdings davon aus, dass die Zahl deutlich höher liegt, da sich viele Opfer schämen, diese zu melden.

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