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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtJapaner nach fälschlichem Vorwurf des Drogenbesitzes wieder freigelassen

Kriminallabor bewies seine Unschuld

Japaner nach fälschlichem Vorwurf des Drogenbesitzes wieder freigelassen

Am 16. Januar wurde ein Mann in Otsu verhaftet, nachdem bei einem einfachen Drogentest vor Ort ein illegales Aufputschmittel nachgewiesen worden war.

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Nun wurde er am 18. Januar freigelassen, da sich herausstellte, dass die gefundene Substanz nicht illegal war.

Polizei wurde durch Notruf aufmerksam

Die Präfekturpolizei teilte mit, dass sie am 15. Januar gegen 23 Uhr einen Notruf erhielt, in dem ein verdächtiges Auto gemeldet wurde, das auf dem Seitenstreifen der Meishin-Schnellstraße in Taga City, Präfektur Shiga, geparkt war. In dessen unmittelbarer Nähe lief ein Mann am Straßenrand entlang.

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Mitarbeiter der Verkehrspolizei entdeckten den 24-jährigen Mann und fanden bei der Durchsuchung seines Wagens ein weißes Pulver. Beamte der Polizeistation Hikone trafen am Tatort ein und führten einen vereinfachten Test auf Stimulanzien durch. Nachdem der Test positiv ausgefallen war, nahm die Polizei den Mann am 16. Januar gegen 2.10 Uhr wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Gesetz zur Kontrolle von Stimulanzien fest.

Test im Kriminallabor schließt illegale Substanz aus

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Später ergab ein offizieller Test im Kriminallabor der Präfekturpolizei jedoch, dass es sich bei dem Pulver gar nicht um ein illegales Aufputschmittel handelte.

Ein Beamter der Abteilung für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität der Präfekturpolizei erklärte: „Wir entschuldigen uns aufrichtig bei dem Mann, der verhaftet wurde. Wir wollen den Fall ordnungsgemäß untersuchen und daran arbeiten, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt.“

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