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Home News Kriminalität & Recht Japanerin wegen des Verkaufs gefälschter Evangelion-Poster an die Staatsanwalt verwiesen

Etwa 9.000 Euro für gefälschte Poster

Japanerin wegen des Verkaufs gefälschter Evangelion-Poster an die Staatsanwalt verwiesen

Der neue „Neon Genesis Evangelion“ Film „Evangelion: 3.0+1.0 Thrice Upon a Time“ sorgt für viel Aufregung und ist nicht nur in Japan sehr beliebt. Aber wie immer bei erfolgreichen Franchise werden auch Betrüger angezogen.

Die Polizei in Japan nimmt nun eine 45-jährige Büroangestellte aus Tokyos Setagaya Ward in Visier. Die Frau wird beschuldigt, ein gefälschtes Poster des Charakters Asuka Langley Soryu aus der beliebten Anime-Serie „Neon Genesis Evangelion“ verkauft zu haben.

Verkauf gefälschter Evangelion-Poster

Die Polizeistation Yokosuka der Präfektur Kanagawa schickte der Frau eine Vorladung wegen des Verdachts, unter anderem das Urheberrecht der Firma, der die Evangelion-Franchise gehört, verletzt zu haben. Sie hatte am 12. September 2020 ein gefälschtes Poster für 7.900 Yen (etwa 60 Euro) über eine Flohmarkt-App verkauft.

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Darüber hinaus sagt die Polizei, dass die Frau am 27. November desselben Jahres insgesamt 52 gefälschte Poster mit den Evangelion-Figuren Rei Ayanami und Shinji Ikari sowie einer weiteren Figur aus einem anderen Anime bei sich zu Hause hatte, die sie verkaufen wollte.

Poster für insgesamt 9.000 Euro verkauft

Die Frau hat Berichten zufolge die Vorwürfe zugegeben und sagte: „Ich habe es getan, um etwas zusätzliches Geld zu verdienen.“ Laut der Polizeistation wird angenommen, dass die Frau die gefälschten Poster auf einer Auktionsseite gekauft hat, um sie zu einem höheren Preis weiterzuverkaufen. Sie soll der Polizei gesagt haben: „Meine Verkäufe von Juni bis November 2020 betrugen etwa 1,2 Millionen Yen (etwa 9.000 Euro).“

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