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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtJapanische Polizei fahndet nach zwei Männern der Yakuza

Auf andere Männer geschossen

Japanische Polizei fahndet nach zwei Männern der Yakuza

In Amagasaki in der Präfektur Hyogo sucht die Polizei nach zwei Männern, von denen angenommen wird, dass sie mit den Yamaguchi-gumi in Verbindung stehen.

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Yamaguchi-gumi ist das größte organisierte Verbrechersyndikat der Nation und die Männer werden verdächtigt, zwei Mitglieder einer rivalisierenden Yakuza-Bande angeschossen zu haben.

Schüsse auf rivalisierende Bandenmitglieder

Die Anwohner riefen am 3. November gegen Mittag die Notrufnummer der Polizei an, nachdem sie Schüsse gehört hatten.

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Die Polizei, die am Tatort eintraf, fand den 64-jährigen Anführer einer direkt mit Kobe Yamaguchi-gumi verbundenen Bande, dem in beide Beine geschossen wurde. Einem weiteren, 61-jährigen Bandenmitglied wurde in die Hand geschossen.

Die Opfer und Augenzeugen berichteten, dass zwei Männer, die offenbar in den 40er Jahren waren, zu einem in der Nähe geparkten Kleinbus rannten und vom Tatort flohen, so Polizeiquellen.

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Die beiden Gangmitglieder wurden angeschossen, als sie in der Nähe eines Lebensmittelladens gingen. Augenzeugen berichteten, dass einer der geflohenen Männer dunkle Kleidung trug, während der andere ein weißes T-Shirt und blaue Hosen trug.

Die Polizei der Präfektur Hyogo sagte am 4. Oktober, dass sie das Fahrzeug in Amagasaki gefunden und durch Sicherheitsaufnahmen identifiziert habe.

Polizei will hart durchgreifen

Im Januar bezeichneten sechs Polizeidienststellen der Präfekturen die beiden Banden als in einen Revierkampf verwickelt. Die Kobe Yamaguchi-gumi spaltete sich im August 2015 von der Yamaguchi-gumi ab.

Die Bezeichnung „Revierkampf“ verlieh der Polizei in bestimmten Gebieten größere Autorität, um gegen Banden vorzugehen.

Sechs Städte der Präfektur Hyogo, darunter Amagasaki, wurden unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen eingestuft.

Die Polizei in diesen Bezirken kann Bandenmitglieder festnehmen, die gegen Beschränkungen verstoßen, z.B. wenn sie sich an einem Ort mit mehr als fünf Bandenmitgliedern treffen oder in der Nähe der Büros der rivalisierenden Bande herumlungern.

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