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37 Drohungen gingen ein

Japanische Polizei nimmt Mann fest, der mehrfach Square Enix bedrohte

In Japan ist es leider keine Seltenheit, dass Spielentwickler oder Publisher Drohungen von wütenden Kunden erhalten. Die Polizei von Tokyo nahm vor wenigen Tagen einen Mann fest, der mehrmals Drohungen an den Spielentwickler Square Enix geschickt hat.

Die Shinyuku Polizeiabteilung der Polizei von Tokyo gab am 26. Februar bekannt, dass sie einen 39 Jahre alten Mann aus der Stadt Matsubushi in Saitama festgenommen haben. Er soll in gleich mehreren Fällen die Mitarbeiter von Square Enix bedroht und damit den Betrieb des Unternehmens gestört haben.

Täter war wegen eines Games frustriert

Der Mann soll nach Angaben der Polizei im November letzten Jahres mehrmals Drohungen an Square Enix versendet haben. Insgesamt sollen von ihm 37 Nachrichten stammen, die zwischen dem 2. November und dem 19. November über das Onlineformular des Unternehmens gesendet wurden. In ihnen droht er unter anderem die Entwickler umzubringen und warf ihnen Betrug vor.

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Die Drohungen wurden dabei sehr ernst genommen und führten sogar dazu, dass am 20. November 2020 ein geplanter Livestream abgesagt wurde. Das Unternehmen verständigte dazu die Polizei, die über die IP-Adresse der Nachrichten den Täter finden konnte.

Der Mann gab bereits zu, dass die Drohungen von ihm sind. Als Motiv gab er an, dass er bei einem Spiel nicht gewinnen konnte und deswegen frustriert war. Als emotionale Reaktion schrieb er deswegen die Nachrichten. Um welches Spiel sich genau handelte, wurde nicht bekannt gegeben.

Square Enix wurde nicht zum ersten Mal bedroht

Da er jedoch von einem Smartphone Game sprach, gehen viele davon aus, dass er „Dragon Quest of the Stars“ handelt. Dafür spricht ebenfalls, dass der abgesagte Livestream ebenfalls für das Game gedacht war.

Es ist nicht das erste Mal, dass Square Enix Drohungen von Spieler erhält, die Pech bei Games hatten und deswegen wütend waren. 2018 und 2019 kam es zu ähnlichen Fällen mit ähnlichen Nachrichten. Ein Vorfall im August 2019 schockiert dabei besonderes, da ein Mann drohte, den Brandanschlag auf Kyoto Animation nachzustellen, der sich nur einen Monat zuvor ereignet hatte und 36 Menschen das Leben kostete.

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