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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtJapanischer Stadtangestellter wegen der privaten Nutzung des Dienstwagens verwarnt

Um sich um seine Katze zu kümmern

Japanischer Stadtangestellter wegen der privaten Nutzung des Dienstwagens verwarnt

MS: In Kashiwa wurde ein Angestellter der Stadtverwaltung offiziell verwarnt. Grund dafür war, dass er ein Dienstwagen für private Zwecke genutzt hat.

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Der Mann erhielt die Verwarnung am 26. Oktober, weil er im heißen Sommer das Dienstfahrzeug genutzt hatte, um Eisbeutel für seine Hauskatze zu Hause zu ersetzen.

10 Fahrten zur Katze nach Hause

Die Stadt Kashiwa in der Präfektur Chiba bestrafte den 57-jährigen Gruppenleiter der Abteilung für Wasserversorgung der Wasserwerke, weil er angeblich ein Dienstwagen für private Zwecke benutzt hatte.

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Nach Angaben der Stadtverwaltung benutzte der Angestellte das Auto zwischen Mitte Juni und Ende Juli in den Mittagspausen insgesamt zehnmal für Fahrten zu seinem 2-3 Kilometer entfernten Haus, um Eisbeutel für sein Haustier zu wechseln.

Bei drei der 10 Fahrten verließ er zudem den Arbeitsplatz etwa 10 Minuten vor der Mittagspause. Die Stadtverwaltung wurde auf die unbefugte Nutzung des Autos aufmerksam, nachdem sich ein Parkplatznutzer bei der Stadtverwaltung nach dem Dienstfahrzeug erkundigt hatte.

Benzinkosten für den Dienstwagen werden zurückgefordert

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Der Angestellte sagte: „Die Stromrechnung wurde letztes Jahr teuer, weil ich die Klimaanlage angelassen habe, als ich das Haus verließ, also bin ich auf Kühlakkus umgestiegen. Die werden gegen Mittag warm, also bin ich nach Hause gegangen, um sie zu ersetzen. Da ich zu Fuß zur Arbeit gehe und es Zeit kosten würde (hin und zurückzulaufen), habe ich den Dienstwagen benutzt.“

Bei der Katze handelte es sich um eine gerettete Katze, die der Arbeitnehmer adoptiert hatte. Die Stadtverwaltung verwarnte den 57-jährigen Leiter der Wasserversorgungsabteilung schriftlich wegen seiner Verantwortung für die Verwaltung und Beaufsichtigung. Die Stadt wird von dem Angestellten rund 600 Yen (etwa 4,50 Euro) an Benzinkosten zurückfordern.

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