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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtJapans Polizei ermittelt gegen Restaurant wegen Ausbeutung ausländischer Studenten

Zur Schwarzarbeit gezwungen

Japans Polizei ermittelt gegen Restaurant wegen Ausbeutung ausländischer Studenten

Die Polizei der Präfektur Hyogo hat den Präsidenten der Restaurant-Kette „Mocco Foods“ festgenommen, da er gegen das Gesetz zur Kontrolle der Einwanderung und Anerkennung von Flüchtlingen verstoßen hat.

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Konkret geht es um den Vorwurf, dass die Ramen-Kette drei ausländische Studenten aus China und Vietnam gezwungen hat, Schwarzarbeit zu leisten.

Studierende mussten mehr als 50 Stunden pro Woche arbeiten

Laut der Polizei wurden die Studierenden gezwungen, mehr als 50 Stunden pro Woche zu arbeiten. Die maximale Arbeitszeit wird durch den jeweiligen Visastatus in Japan festgelegt.

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Nach offiziellen Angaben war es den drei Studierenden erlaubt, maximal 28 Stunden pro Woche zu arbeiten. Die anderen mehr als 22 Stunden wurden den Behörden nicht gemeldet, weil dies für die Studenten bedeutet hätte, dass sie ihren Visastatus hätten verlieren können.

Anonymer Hinweis sorgte für Ermittlungen

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Die Ermittler haben Ende August einen anonymen Hinweis auf die Ausbeutung der Studierenden bekommen und ermitteln seitdem gegen das Unternehmen und seinen Präsidenten.

Es ist nicht der erste Fall, dass Menschen aus dem Ausland, die in Japan arbeiten, von Unternehmen ausgenutzt werden. Gerade beim Praktikantensystem für Ausländer häufen sich die Fälle, sodass das System aktuell von der japanischen Regierung überprüft wird.

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