Stats

Anzeige
Home News Kriminalität & Recht Japans Polizei verhaftet Mann wegen modifizierter Pokémon Spiele

Mann verkaufte modifizierte Datein

Japans Polizei verhaftet Mann wegen modifizierter Pokémon Spiele

Pokémon ist ein Sammelspaß für Jung und Alt, der dank immer wieder neuen Games nicht langweilig wird. Einige Personen bearbeiten die Games allerdings, um noch Inhalte hinzufügen. Einem Mann in Nagoya wurde das nun zum Verhängnis und er wurde von der Polizei festgenommen.

Die Toyota Police Station der Präfekturpolizei von Aichi bestätigte, dass sie am Donnerstag einen Mann verhafteten, der Pokémon-Spiele widerrechtlich modifiziert hat. Bei dem 23 Jahre alten Mann aus dem Minami Bezirk der Stadt soll es sich dabei um einen Arbeitslosen handeln.

Mann modifiziert Monster auf dem Heimcomputer

Bereits seit November 2019 soll er die modifizierten Spieldaten verkauft haben und dabei umgerechnet 9.062 Euro verdient haben. Im dem Fall sollen Charaktere in die Titel Pokémon Schwert und Pokémon Schild eingebaut worden sein, die beide April 2020 für die Nintendo Switch erschienen sind.

Mehr zum Thema:  Mann fälscht Eisstiele, um Pokémon-Karte zu bekommen

Er nutzte laut der Polizei seinen Heimcomputer um die Modifikationen vorzunehmen. Die Pokémon mit veränderten Fähigkeiten sicherte er anschließend auf seiner Switch, die er mit einem Jailbreak anpasste. Die Konsole ist nämlich so gebaut, dass Datenmanipulationen und Raubkopien verhindert werden. Der Mann umging das aber geschickt.

Besondere Pokémon für wenige Euro

Anschließend verkaufte er die manipulierten Daten über eine Webseite an andere Spieler weiter. Pro Pokémon nahm er dabei umgerechnet nur 3,94 Euro und die Monster wurden nach Wünschen des Kunden angepasst.

Die Polizei wirft ihn nun vor gegen das Gesetz zu unlauteren Wettbewerbe verstoßen zu haben. Der Mann gestand bereits alle Anschuldigungen vor der Polizei. Ob noch ein Verstoß gegen die Urheberrechtsgesetze durch Nintendo kommt, ist noch nicht klar.

Das Unternehmen ist aber allgemein sehr streng, was die Manipulierung von Spielen angeht. Auch wer an der Nintendo Switch herumbastelt kann Ärger bekommen. Die Konsole selbst hat zuletzt sämtlich Verkaufsprognosen gebrochen und erfreut sich aufgrund der Pandemie einer so großen Nachfrage, dass Nintendo seine neue Jahresprognose zweimal anpassen musste.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren