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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtLokführer, der 2019 Unfall in Yokohama verursachte, wird der Staatsanwalt übergeben

Fahrzeugführer hat bei der Vernehmung gelogen

Lokführer, der 2019 Unfall in Yokohama verursachte, wird der Staatsanwalt übergeben

Kyodo: Ein Lokführer, der 2019 einen Unfall in Yokohama verursachte, wurde am Dienstag der Staatsanwaltschaft übergeben. Bei dem Umfall kam ein Lastwagenfahrer ums Leben und 20 Menschen wurden damals verletzt.

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Nach dem Bericht der japanischen Verkehrssicherheitsbehörde zum Unfall war der achtteilige Schnellzug mit etwa 500 Fahrgästen unterwegs, als er auf der Keikyu-Linie mit dem 13-Tonnen-Lkw kollidierte, der an einem Bahnübergang stecken geblieben war, wodurch die ersten drei Waggons entgleisten.

Lokführer soll bei Vernehmung gelogen haben

Der Lokführer hat laut den Ermittlern einen Alarm ignoriert und keine Vollbremsung eingeleitet, sodass der Zug am 5. September entgleiste.

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Der Fahrzeugführer sagte damals bei der Polizei aus, dass er sofort eine Notbremsung eingeleitet hatte, was die Ermittler allerdings nicht glaubten.

Auch gegen Lkw-Fahrer und Transportunternehmen ermittelt die Staatsanwaltschaft

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Ein Fahrer eines Lkw starb bei dem Unfall, auch er wurde von der Polizei posthum an die Staatsanwaltschaft übergeben, wegen des Verdachts, gegen das Kraftfahrzeuggesetz verstoßen zu haben.

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Zudem wurde auch das Transportunternehmen, für das der verstorbene Fahrer arbeitet, an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, da das Unternehmen gegen das Gesetz über Transport verstoßen haben soll, da es keinen Betriebsleiter gab.

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