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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtMann in Japan will Sitzplätze mit angeblicher Corona-Infektion freihalten

Polizei bestätigt Infektion

Mann in Japan will Sitzplätze mit angeblicher Corona-Infektion freihalten

Die Polizei in der Präfektur Aichi hat einen 20-jährigen Mann festgenommen, der Fahrgäste in einem Zug erzählt hat, dass er mit dem Coronavirus infiziert ist.

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Das Ziel des Mannes war es, dass sich so niemand neben ihn setzt. Nach der Festnahme wurde der Mann allerdings positiv auf das Virus getestet. Die Polizei versucht nun herauszufinden, ob er sich der Infektion bewusst war oder nicht.

Gewaltsame Behinderung des Zugbetriebs

Der Mann wurde wegen der gewaltsamen Behinderung des Betriebs der JR Tokaido-Linie festgenommen. Fahrgäste hatten nach seiner Aussage die Polizei gerufen.

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Der Zugverkehr wurde an dem Tag ab 10 Uhr für mehrere Stunden unterbrochen. Die Passagiere in dem betroffenen Waggon wurden mittlerweile auf das Virus getestet, ein Ergebnis steht allerdings noch aus.

Mann bestreitet jemanden bedrohen zu wollen

Nach seiner Festnahme bestritt der Mann, dass sein Verhalten eine Bedrohung für die mitfahrenden Passagiere darstellte und sagte wiederholt, er wollte nur nicht, dass sich jemand neben ihn setzt.

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Sollte sich allerdings herausstellen, dass er von seiner Infektion wusste, kommt eine Anzeige wegen Körperverletzung hinzu.

Der Zug befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg zum JR-Bahnhof Okazaki vom JR-Bahnhof Toyohashi in der Präfektur Aichi.

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