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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtMann wegen Anti-Olympia-Flyer in Japan verhaftet

Nicht der erste Vorfall dieser Art

Mann wegen Anti-Olympia-Flyer in Japan verhaftet

Kyodo: Die Polizei in der japanischen Stadt Nagoya hat einen 59-jährigen Mann verhaftet, nachdem er Flugblätter gegen die Olympischen Spiele aus einer fahrenden U-Bahn verstreut hat.

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Der 56-Jährige wollte mit der Aktion seinen Unmut gegen die Spiele zum Ausdruck bringen, der in Japan allgemein sehr groß ist.

Mann wollte seinen Protest öffentlich machen

Der Mann hatte am Freitag kurz vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele mehrere Dutzend Flugblätter aus dem Fenster einer U-Bahn der Tsurumai-Linie in Nagoya auf die Gleise geworfen.

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Zwar wurde der Zugverkehr dadurch nicht gestört, trotzdem wurde er von der Polizei wegen gewaltsamer Behinderung von Geschäftstätigkeiten verhaftet.

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Dies ist allerdings nicht der erste Vorfall in Japan, dass „Anti-Olympia-Flyer“ verteilt wurden. Immer wieder findet die Polizei aktuell Flyer in U-Bahn-Stationen.

Olympische Spiele nicht sehr beliebt bei den Menschen in Japan

Die öffentliche Meinung in Japan gegenüber den Olympischen Spielen in Tokyo ist wegen der Pandemie gespalten, da die Infektionszahlen in der Hauptstadt wieder ansteigen. Die Zahl der täglichen Infektionen erreichte am Donnerstag den Stand von vor 6 Monaten.

Die Spiele haben zudem eine Reihe Skandale hinter sich, die ebenfalls dafür gesorgt haben, dass die Veranstaltung nicht sehr beliebt bei den meisten Menschen in Japan ist.

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