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Home News Kriminalität & Recht Neue Details im Mordfall des japanischen Don Juans verstärken Verdacht gegen Witwe

Witwe riss Geschäft an sich

Neue Details im Mordfall des japanischen Don Juans verstärken Verdacht gegen Witwe

Vor wenigen Tagen wurde Witwe des japanischen Immobilienmoguls Kosuke Nozaki festgenommen, da sie verdächtigt wird, ihren Mann umgebracht zu haben. In dem Fall rund um den Don Juan von Kishu, wie sich der Mann selbst nannte, sind nun neue Details bekannt geworden, welche die Frau weiter belasten.

Die polizeilichen Untersuchungen ergaben, dass die Witwe Saki Sudo nur zwei Monate nach dem Tod ihres Mannes am 30. Juli 2018 seine Finanz- und Immobilienunternehmen als neue Präsidentin übernahm und dass unter sehr fragwürdigen Umständen.

Illegale Entscheidungen und Betrug

Wochen vor ihrer Ernennung hatte die Witwe an Angehörige von Nozaki, die auch einen Anspruch auf ein Erbe hatten, ein Schreiben verschickt. In ihnen erklärte Sudo, dass sie Gespräche zur Vererbung der Unternhemensanteile von ihrem Mann besprechen will. Ebenfalls sollte es um die Stimmrechte von regulären Aktionären gehen.

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Die Verwandte gingen auf die Anfrage nicht ein, weswegen Sudo alleine eine Hauptversammlung abhielt. In einem Protokoll dokumentiert sie, dass sie als Vorsitzende sich selbst zur stellvertretenden Direktorin ernannt hat und das der Vorschlag verabschiedet wurde, dass Vorstandsmitglieder jährlich 170 Millionen Yen (ca. 1.292.102 Euro) oder weniger als Bezahlung erhalten.

Es kam anschließend zu Unregelmäßigkeiten bei den Finanzen und einer der ehemaligen Rechnungsprüfer reichte im Juli 2020 gegen Sudo eine Strafanzeige wegen Betrugs ein, nachdem er bemerkt hatte, dass sie September 2018 38 Millionen Yen auf ihr eigenes Konto überwiesen hatte.

Da die Versammlung schon an sich nicht legal war, untersucht die Präfekturpolizei von Wakayama den Fall. Hauptversammlungen müssen laut Gesetz über einen Beschluss des Verwaltungsrates oder von Aktionären einberufen werden, die dazu eine Erlaubnis erhalten.

Tod des japanischen Don Juan war kein Unfall

Zusätzlich zu dem Fall läuft bereits ein drittes rechtliches Verfahren. Das Testament des Don Juans gibt an, dass all sein Vermögen an die Stadt Tanabe gehen soll. Verwandte glauben, dass das Dokument gefälscht ist, was nun überprüft werden soll.

Der japanische Don Juan starb im Alter von 77 Jahren am 24. Mai 2018 in seinem Haus in Tanabe, Wakayama. Die Polizei ging nach einer Untersuchung von einem Giftmord aus, da in seinem Körper große Mengen Drogen befanden. Sudo gilt als Hauptverdächtige, da sie zuletzt mit ihrem Mann zusammen war und vor seinem Tod zu Stimulanzien recherchierte.

Vor ihrer Festnahme gab Sudo bei einer freiwilligen Befragung an, dass sie unschuldig sei. Ob sie nun nach ihrer Festnahme immer noch dabei bleibt oder schon gestanden hat, sagte die Polizei bis jetzt nicht. Dafür wurde bestätigte, dass sie an den Staatsanwalt verwiesen wurde.

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