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Olympia-Helfer verkaufen illegal nicht mehr benötigte Uniformen

Eigentlich sollten bei den Olympischen und Paralympischen Spielen viele freiwillige Helfer zum Einsatz kommen. Diese wurden auch komplett mit Uniformen ausgestattet.

Nun können viele Helfer aufgrund der Corona-Pandemie nicht eingesetzt werden oder sind aus anderen Gründen zurückgetreten, was scheinbar einige dazu veranlasste, nun ihre zur Verfügung gestellten Uniformen im Internet zu verkaufen.

Verkauf von nicht benötigten Uniformen

Die Freiwilligen wurden mit Poloshirts, Hosen, Schuhen und anderen Artikeln ausgestattet. Davon sind nun einige auf verschiedenen Verkaufs- und Flohmarktseiten im Internet zu finden.

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In einem Fall wird ein Polohemd für mehr als 10.000 Yen, also über 76 Euro, angeboten. In einem anderen Fall wird ein komplettes Set an Ausrüstung angeboten.

Einige Verkäufer schrieben sogar, dass sie die Artikel verkaufen würden, weil sie sich von den Veranstaltungen zurückzogen hätten.

Komitee verbietet Weiterverkauf

Bis Anfang Juni hatten sich etwa 10.000 Freiwillige von den Spielen zurückgezogen. Offizielle sagen, dass sie in diesem Fall ihre Uniformen und andere Gegenstände zurückgeben müssten. Der Verkauf und die Weitergabe von gelieferten Artikeln ist durch die Regeln des Komitees verboten worden.

Die Offiziellen bemerkten dazu außerdem, dass es äußerst bedauerlich sei, dass diese Artikel verkauft würden. Eine Sorge ist etwa, dass sie bei Verbrechen verwendet werden könnten, wenn sie in die falschen Hände gerieten.

Sie wollen und werden die Freiwilligen noch einmal über die entsprechenden Regelungen informieren.

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