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Kampf gegen dezentrale Gruppen

Polizei in Fukuoka richtet erste Abteilung zur Bekämpfung einer neuen Generation von Gangstern ein

Die Polizei von Fukuoka hat Japans erste Abteilung zur Bekämpfung von einer neuen Generation von Gangstern (Hangure) eingerichtet, die mittlerweile immer häufiger für Verbrechen verantwortlich sind.

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Das Hauptquartier der neuen Abteilung wurde am 18. Januar im Bezirk Hakata unter der Leitung von Polizeipräsident Masakatsu Okabe eröffnet.

Sogenannte „Quasi-Syndikate“ haben keine zentrale Basis

Die einzelnen Abteilungen der Polizei planen zusammenzuarbeiten, um die neue Generation von Gangstern zu untersuchen, die sich immer wieder zusammenfinden, Verbrechen begehen und sich dann auflösen, ohne eine zentrale Basis zu haben.

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In den letzten Jahren haben die Yakuza-Verbrechersyndikate an Macht verloren und ihre Zeit gilt allgemein als vorbei. Dies haben die sogenannten „Quasi-Syndikate“, die nicht unter das japanische Gesetz zur Bekämpfung der organisierter Kriminalität fallen, ausgenutzt, um ihren Einfluss im Großraum Tokyo, in Osaka und in anderen Teilen des Landes auszubauen.

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Die Gewinne der Gruppen fließen offenbar an Yakuza-Gruppen, was die Nationale Polizeibehörde 2013 dazu veranlasste, sie als „Quasi-Verbrechersyndikate“ einzustufen und sie in den Fokus von Überwachungen zu stellen.

Polizei identifizierte bisher mehrere Gruppen

Etwa 60 Mitglieder, darunter hochrangige Beamte der Ermittlungsabteilung für Verbrechersyndikate und der zweiten Ermittlungseinheit, die für die Untersuchung spezieller Betrugsfälle zuständig ist, nahmen an der Zeremonie zur Eröffnung der neuen Abteilung teil. Chef Okabe sagte: „Wir werden intensive Ermittlungen durchführen und dabei alle möglichen Methoden einsetzen.“

Die Polizei hat bisher nicht bekannt gegeben, wie viele dieser „Quasi-Syndikate“ es in der Präfektur Fukuoka gibt und wie viele Mitglieder sie haben, sagt aber, sie habe mehrere Gruppen identifiziert.

Die Abteilung für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität erklärte: „Wir werden gleichzeitig mit Maßnahmen zur Erfassung der Situation und mit Razzien vorankommen“, und fügte hinzu, dass auch „Quasi-Syndikate“, die außerhalb der Präfektur aktiv sind, in den Fokus geraten sind.

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