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HomeNewsKriminalität & RechtPolizei in Saitama beendet Geiselnahme nach mehr als 32 Stunden

Kritik an Internetcafés, die Kunden die Kabinen abschließen lassen

Polizei in Saitama beendet Geiselnahme nach mehr als 32 Stunden

Die Polizei in Saitama in der Nähe von Tokyo hat eine Geiselnahme in einem Internetcafé nach mehr als 32 Stunden beenden können.

Der Täter, ein 40-jähriger Mann, wurde am Freitagabend nach mehrstündigen Verhandlungen verhaftet, nachdem das Gebäude gestürmt wurde und die Geisel, eine Angestellte des Internetcafés, unverletzt befreit werden konnte.

Polizei verhandelte lange mit dem Täter

Der Mann hatte sich am Donnerstag in einer Kabine des Internetcafés zusammen mit seiner Geisel verbarrikadiert. Die Polizei wurde einige Stunden später über die Geiselnahme informiert.

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Der Mann verhandelte über die Gegensprechanlage mit der Polizei und bestellte am Freitag Essen und Trinken. Dabei konnte die Frau ebenfalls kurz sprechen. Danach gab es allerdings keine Reaktion mehr.

Das Internetcafé hat insgesamt 64 Kabinen für die Kunden und befindet sich im sechsten und siebten Stock eines Gebäudes in der Nähe der JR Omiya Station. Der Betreiber preist die Kabinen als besonders ruhige und private Umgebung an. Die Kunden können die Türen sogar abschließen.

Beispielloses Patt

Laut der Polizei hatte man Probleme durchzugreifen, da die Kabinen sehr klein waren. Ein Beamter beschrieb die Situation als „Beispielloses Patt.“ Da die Privatsphäre in dem Internetcafé besondere Beachtung bekommt, dauerte es mehr als anderthalb Stunden, bevor das Verschwinden der Mitarbeiterin aufgefallen ist.

Die Geiselnahme hat in Japan eine Diskussion über die Praxis von Internetcafés ausgelöst, die Kunden die Möglichkeit geben, die Kabinen abzuschließen.

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