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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtPolizei von Fukuoka macht mit Samurai-Video auf neues Armbrust-Gesetz aufmerksam

Ein Polizist als Samurai

Polizei von Fukuoka macht mit Samurai-Video auf neues Armbrust-Gesetz aufmerksam

In Japan gilt seit diesem Jahr ein strengeres Gesetz, was den Besitz von Armbrüsten angeht. Aufgrund mehrerer Vorfälle ist der Besitz eingeschränkt worden, was aber noch nicht bei jedem angekommen ist.

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Daher hat sich die Polizei im Südwesten Japans nun ein witziges Video überlegt, um auf das Gesetz aufmerksam zu machen.

Polizist als Samurai mit Armbrust

In dem Video tritt ein als Samurai-Krieger verkleideter Beamter auf, um auf die Gesetzesänderung aufmerksam zu machen, die den Besitz einer Armbrust ohne Sondergenehmigung der Präfekturkommission für öffentliche Sicherheit verbietet.

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In dem 30-sekündigen Video blickt ein Samurai-Krieger mit scharfem Blick auf ein kleines Boot, das von den Wellen geschaukelt wird. Anstelle eines traditionellen Pfeil und Bogens hält er eine Armbrust in der Hand.

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Gerade als der Krieger zielt, pfeift eine Polizistin und gibt eine Warnung aus. Sie erklärt eine Änderung des Gesetzes zur Kontrolle von Schusswaffen und Schwertern, die im Juni verkündet wurde und innerhalb von neun Monaten nach der offiziellen Ankündigung in Kraft treten soll.

Polizei nimmt Waffen kostenlos entgegen

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Nach Angaben der Präfekturpolizei von Fukuoka wurde das Video an einem Strand in der Stadt Fukuoka gedreht und von den Beamten selbst verfasst. Die Präfekturpolizei erklärte, sie habe beschlossen, mit dem Video das Bewusstsein zu schärfen, um zu verhindern, dass Menschen solche Waffen besitzen, ohne von der Gesetzesänderung zu wissen.

Das Gesetz wurde geändert, da es in den vergangenen Jahren immer wieder zu gewalttätigen Zwischenfällen mit Armbrüsten gekommen ist, etwa als ein Student seine Familie erschoss. Daher ist der Besitz einer Armbrust nun nur noch auf Zwecke und wie Schießsport und Tieranästhesie beschränkt und man benötigt eine Genehmigung.

Das Gesetz gilt dabei auch für Personen, die bereits eine Armbrust besitzen. Können Sie keine solche Genehmigung erlangen, können sie die Armbrust bis Ende des Jahres abgeben. In Fukuoka sind bis Ende August 20 Waffen abgegeben worden. Bei Verstößen gegen das Gesetz droht eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe von bis zu 500.000 Yen (etwa 3882 Euro).

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