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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtPolizei von Saitama nimmt Mann wegen mehr als 2.000 beleidigender Anrufe fest

Im Fall wird noch weiter ermittelt

Polizei von Saitama nimmt Mann wegen mehr als 2.000 beleidigender Anrufe fest

Der Polizei hat es auch in Japan nicht immer leicht. Neben ernsthaften Notfällen rufen viele Menschen auch wegen Lappalien an oder auch um ihren Frust loszuwerden. Ein Mann in Saitama hat es mit seinen Schimpftiraden allerdings etwas übertrieben und wurde jetzt verhaftet.

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Wie die Polizei der Präfektur mitteilte, rief der 67 Jahre alte Mann aus Kawaguchi zwischen dem 30. September und dem 8. Oktober wiederholt bei den Beamten an. Genauer machte er in dem Zeitraum 2.060 Anrufe beim Hauptquartier der Präfekturpolizei, um die Polizisten zu beschimpfen.

Mann rief wohl seit Jahren bei der Polizei an

Der Mann beschimpfte die Beamten unter anderem als „große, dumme Arschlöcher“ und „Steuerdiebe“. Bei der Festnahme sagte er, dass er bereits erwartet hatte, dass die Polizei ihn eines Tage abholt. Warum er allerdings genau die Anrufe getätigt hatte, gab er nicht an.

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Es scheint sich dabei nicht um einen einzelnen Wutanfall zu handeln. Die Polizei untersuchte das Handy des Mannes und stellte fest, dass er wohl seit Jahren derartige Anrufe tätigt. Wie viel Anrufe insgesamt getätigt wurden, sollen jetzt ermittelt werden.

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Sicher ist aber bereits jetzt, dass dem Mann eine Strafe wegen Behinderung des Geschäftsbetriebs droht. Mit seinen aktuell bekannten Anrufen hat er die Polizei mehr als 27 Stunden von der Arbeit abgehalten.

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