Anzeige
HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtPolizeibeamter in Sakai verliert Liste mit persönlichen Informationen

Namen, Adressen und Telefonnummern

Polizeibeamter in Sakai verliert Liste mit persönlichen Informationen

Bei der Polizei in Sakai gibt es eine große Datenpanne. Ein 21-jähriger Beamter, der dort stationiert ist, hat eine Liste mit persönlichen Daten von 465 Einwohnern des Stadtbezirks Naka verloren.

Anzeige

Die Liste war für Patrouillen zur Verhinderung von Straftaten und zur Sensibilisierung für spezielle Betrugsbekämpfungsmaßnahmen verwendet worden. Das teilte die Nakasakai-Polizeistation der Präfektur Osaka am 13. September mit.

Noch kein Missbrauch der Liste

Es gibt bisher offenbar keine Hinweise auf einen Missbrauch der in der Liste enthaltenen Informationen. Auf der Liste standen die Namen, Adressen und Telefonnummern von Haushaltsmitgliedern.

LESEN SIE AUCH:  Japans Polizei plant Smartphone-Videos von Notrufen zu verwenden

Nach Angaben der Polizeistation bemerkte der Beamte, der zur Abteilung für Gemeindeangelegenheiten gehört, das Fehlen der Liste, als er am 12. September gegen 15.10 Uhr am Ort eines Verkehrsunfalls im Bezirk Naka eintraf.

Polizei sucht nach der Liste

Anzeige

Zuvor hatte er die Liste offenbar in einer schwarzen Mappe bei sich getragen, als er die Häuser der Anwohner besuchte und bevor er zum Unfallort geeilt war. Die Polizei in Osaka sucht mithilfe von Überwachungskameraaufnahmen und anderen Mitteln nach der Liste.

Der stellvertretende Leiter des Polizeireviers, Hirokazu Ikegami, erklärte dazu: „Wir entschuldigen uns zutiefst bei den Betroffenen. Wir werden die Mitarbeiter unserer Polizeistation gründlich instruieren.“

Anzeige
Anzeige