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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtPolizist in Japan wegen Einbruchsverdachts verhaftet

Betrunken die Wohnung nicht wiedergefunden

Polizist in Japan wegen Einbruchsverdachts verhaftet

In Osaka ist am 7. August ein Polizeibeamter wegen des Verdachts auf Einbruch verhaftet worden. Er soll über eine Mauer eines Transportunternehmens geklettert sein und sich in stark alkoholisiertem Zustand in die Räumlichkeiten geschlichen haben.

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Er wurde am frühen Morgen des 7. August von einer anderen Einheit aus Osaka verhaftet.

Gedächtnisverlust nach zu viel Alkohol

Der Verdächtige ist 22 Jahre alt und lebt im Bezirk Kita der Stadt Osaka. Er gehört zu einer Einheit, die dem Polizeirevier Takatsuki untersteht.

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Offenbar hatte er zuvor in einer Hostess-Bar getrunken und sagte bei der Befragung: „Ich habe mein Gedächtnis verloren, während ich getrunken habe und ich dachte, dass (die Transportfirma) mein Zuhause sei. Als ich wieder zu mir kam, war ich verhaftet worden.“

Polizist zunächst wieder auf freiem Fuß

Da der Beamte die Vorwürfe nach seiner Verhaftung zugab, ließ ihn die Präfekturpolizei am Morgen desselben Tages wieder frei und untersucht den Fall mit seiner freiwilligen Mitarbeit.

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Der Beamte wird beschuldigt, gegen 2:05 Uhr Nachts eine zwei bis drei Meter hohe Mauer des Vertriebszentrums des Transportunternehmens im Osakaer Bezirk Naniwa erklommen zu haben und in das Gebäude eingedrungen zu sein. Er wurde von einem Wachmann entdeckt und fiel zu Boden, als er angeschrien wurde. Nach Eingang einer Anzeige eilte die Polizei etwa 10 Minuten später zum Tatort und nahm ihn auf der Stelle fest.

Polizeiinspektion entschuldigt sich

Nach Angaben der Polizeiinspektion der Präfektur gab der Beamte zu, dass er in der Nacht des 6. August, als er dienstfrei hatte, in einer Hostess-Bar im Vergnügungsviertel Minami in Osaka sechs Drinks einschließlich Highballs zu sich genommen hatte und sich danach an nichts mehr erinnern konnte.

Der Leiter des Inspektionsbüros, Shuji Tabata, gab eine Erklärung ab: „Dies ist sehr bedauerlich. Wir entschuldigen uns bei den Betroffenen und werden die Angelegenheit strikt verfolgen.“

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