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HomeNewsKriminalität & RechtPostmeister aus Nagasaki betrügt Kunden um mehrere Millionen Euro

Betrug lief über 25 Jahre

Postmeister aus Nagasaki betrügt Kunden um mehrere Millionen Euro

Die Japan Post hatte in den letzten Jahren gleich mit mehren Vorfälle zu kämpfen. Am Montag meldeten sie nun, dass ein ehemaliger Postmeister aus Nagasaki zahlreiche Kunden betrogen hat und das über Jahre.

Die Japan Post gab an, dass der besagte Mann in dem Postamt Nagasaki Sumiyoshi gearbeitet hat und mittlerweile über 60 Jahre alt ist. Während seiner Zeit als Postmeister gab es zu ihm keine Auffälligkeiten. Eine kürzliche interne Untersuchung der Post zeigte jedoch massive Unregelmäßigkeiten bei dem Angestellten.

25 Jahre Betrug

Über einen Zeitraum von 25 Jahren hat er mindestens 62 Kunden um eine riesige Summe an Geld betrogen, indem er ihnen falsche Versprechungen mit hochverzinslichen Postspareinlagen machte. Bis Januar 2021 soll er so um die 11,3 Millionen Dollar (ca. 9.253.570 Euro) erschwindelt haben. Davon hat er um die 2,5 Millionen Dollar (ca. 2.047.250 Euro) den betroffenen Kunden in Form von Kapital und Zinsen mit Zusammenhang zu den betrügerischen Postspareinlagen wieder zurückgezahlt.

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Das macht den Schaden jedoch bei Weitem nicht wieder gut. Wie die Japan Post erklärte, hat er das restliche Geld fürs Golfspielen, Essen sowie Trinken gehen, Immobilien und noch weitere Dinge ausgegeben.

Ehemaliger Postmeister soll für den Schaden aufkommen

Für den Betrug entschuldigte sich der Präsident der Japan Post, Kazuhide Kinugawa, bei der Öffentlichkeit zu tiefst. Er kündigte an, dass sie gegen den Mann bei der Polizei eine Strafanzeige einzureichen und er die Konsequenzen für den Betrug tragen soll.

Ebenfalls wird die Post alle Betroffenen, die einen finanziellen Verlust erlitten haben, vollständig entschädigen. Die dadurch entstehenden Kosten sollen dann dem ehemaligen Postmeister in Rechnung gestellt werden.

Zusätzlich will die Post nun überprüfen, wie der Fall so lange unentdeckt bleiben konnte und anschließend neue Maßnahmen ergreifen, damit so etwas nicht noch mal passiert. Die Post musste sich bereits mit anderen Betrugsfällen auseinandersetzen, in denen es unter anderem um Briefmarken und Versicherungspolicen ging.

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