Anzeige
HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtStalker legt in Fukuoka dutzende tote Kakerlaken vors Geschäft seines Opfers

Verschmähte romantische Gefühle waren seine Motivation

Stalker legt in Fukuoka dutzende tote Kakerlaken vors Geschäft seines Opfers

MS: Ein 69-jähriger Mann wurde in Fukuoka von der Polizei der Präfektur wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen das Anti-Stalking-Gesetz festgenommen, nachdem er etwa 50 tote Kakerlaken vor dem Restaurant einer Bekannten zurückgelassen hatte.

Anzeige

Der Mann wurde am 3. November verhaftet. Er selbst erklärte sich sogar vor den Polizeibeamten.

Kakerlaken als Racheaktion

Er berichtete den Beamten von seinen romantischen Gefühlen gegenüber der 37-jährigen Geschäftsinhaberin und dass es ihn verärgert hatte, dass sie plötzlich sehr kühl ihm gegenüber gewesen war.

LESEN SIE AUCH:  Japanisches Umzugsunternehmen gibt Musikern Rabatt bei Stalker-Problemen

Dem Mann wird vorgeworfen, am 30. Oktober gegen 21.30 Uhr etwa 50 Kakerlaken vor dem Geschäft einer Frau in der südwestjapanischen Stadt Fukuoka verstreut zu haben.

Die 37-jährige Frau warnte daraufhin den Mann, dass er sich in Zukunft von ihr fernhalten solle. Sie wolle nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Anzeige

Er schlug diese warnende Aufforderung jedoch in den Wind. Schon am Tag darauf soll er sie innerhalb weniger Minuten fünfmal auf ihrem Handy angerufen haben.

Die beiden kannten sich seit zwei Jahren

Nach Angaben der Polizeiwache Chuo der Präfektur Fukuoka hatte die Ladenbesitzerin den Mann vor zwei Jahren beim Fischen kennengelernt.

Er rief sie mehrmals an und an dem Tag, an dem sie ihm sagte, er solle damit aufhören, wurden die toten Kakerlaken vor ihr Geschäft gelegt. Stalking ist in Japan leider keine Seltenheit, aber der aktuelle Fall gilt als besonders skurril und sorgte in den sozialen Medien für Aufsehen.

Anzeige
Anzeige