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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtStofftier-Hersteller ist in Japans olympischen Bestechungsskandal verwickelt

Die Bestechungsgelder flossen in Strömen

Stofftier-Hersteller ist in Japans olympischen Bestechungsskandal verwickelt

Das japanische Unternehmen Sun Arrow Inc. steht aktuell im Verdacht, ein ehemaliges Mitglied des Organisationskomitees der Olympischen Spiele in Tokyo bestochen zu haben. Das Unternehmen war für den Verkauf von offiziell lizenzierten Stofftieren der Maskottchen der Olympischen Spiele verantwortlich.

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Laut der Staatsanwalt geht es um mehrere Millionen Yen Bestechungsgelder. Der Verdacht kam auf, nachdem dasselbe Komiteemitglied, Haruyuki Takahashi, bereits Anfang dieses Monats angeklagt wurde, von Aoki Holdings Inc. Schmiergelder in Höhe von insgesamt 51 Millionen Yen (etwa 364.000 Euro) erhalten zu haben.

Bestechung im großen Stil bei den Olympischen Spielen

An dieser Stelle ist die Liste seiner Vergehen allerdings noch nicht zu Ende. Gegen Takahashi wurde inzwischen ein Haftbefehl erlassen, weil er zudem noch 76 Millionen Yen (etwa 572.00 Euro) an Bestechungsgeldern vom Verlagshaus Kadokawa Corp. angenommen haben soll.

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Des Weiteren wird er verdächtigt, ADK Holdings Inc. und Daiko Advertising Inc. bei der Auswahl der Sponsoren bevorzugt zu haben.

Die Ermittlungen gehen weiter

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Im nächsten Ermittlungsschritt sollen im Laufe der nächsten Woche Personen befragt werden, die mit der Rolle der Werbeagenturen vertraut sind.

Sun Arrow produziert als Unternehmen schon seit vielen Jahren Stofftiere für große Marken. Besondere Bekanntheit erlangte es durch die Produktion von Plüschtieren zu den Studio Ghibli-Filmen „Mein Nachbar Totoro“ und „Kikis kleiner Lieferservice“.

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