Stats

Anzeige
Home News Kriminalität & Recht Teenager in Kamakura wegen zu lauter Musik erstochen

Drei Männer werden gesucht

Teenager in Kamakura wegen zu lauter Musik erstochen

Die Menschen in Japan sind allgemein dafür bekannt, dass sie sehr höflich sind und versuchen in der Öffentlichkeit keine Probleme zu machen. In Kamakura in Kanagawa kam es vor einigen Tagen zu einer Auseinandersetzung wegen Krach, die für einen Teenager tödlich endete.

Der tragische Vorfall ereignete sich am 27. März um 4:10 Uhr in der Nähe der Shonan-Fukasawa Station. Ein 18 Jahre alter Junge aus Yokohama war mit einem Freund unterwegs, als an ihnen ein Auto mit extrem lauter Musik vorbeifuhr.

Ärzte konnten Teenager nicht mehr retten

Der Junge rief verärgert, dass die Insassen die Musik ausschalten sollen, woraufhin die Situation eskalierte. Drei Männer stiegen aus dem Wagen und begannen die beiden Jungen verbal und körperlich anzugreifen. Während die Teenager versuchten, sich zu wehren, wurde dem 18-Jährigen mehrmals in den Rücken gestochen.

LESEN SIE AUCH:  Mitarbeiter der Polizei in Tokyo mit einem Messer angegriffen

Anwohner bemerkten aufgrund des Lärms den Kampf und riefen den Krankenwagen. Zu dem Zeitpunkt war der Junge bereits schwer verletzt und zusammengebrochen. Ärzte versuchten im Krankenhaus dem Teenager so gut es geht zu helfen. Er erlag jedoch nur anderthalb Stunden später seinen Verletzungen. Der Freund überstand den Angriff ohne Verletzungen.

Polizei sucht fieberhaft nach den Tätern

Als die Polizei am Tatort eintraf, waren die drei Männer schon lange verschwunden. Das Messer, mit welchen der Junge angriffen wurde, fanden Beamte in der Nähe des Tatorts. Sie behandeln den Vorfall mittlerweile als Mordfall und versuchen, über die Überwachungskameras in der Nähe, die Täter ausfindig zu machen. Die Bevölkerung ist ebenfalls angehalten, in dem Fall mitzuhelfen.

Derartige brutale willkürliche Angriffe auf offener Straße kommen nur selten in Japan vor. Vor einigen Monaten wurde eine Frau in Chiba mit einem Messer angegriffen. Dank des schnellen Eingreifens einer Passantin überstand sie den Vorfall mit nur leichten Verletzungen.

Anzeige
Anzeige