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HomeNewsKriminalität & RechtUber in Japan wegen der Beschäftigung von illegalen Immigranten angeklagt

Zwei ehemalige Mitarbeiterinnen ebenfalls an die Staatsanwaltschaft verwiesen

Uber in Japan wegen der Beschäftigung von illegalen Immigranten angeklagt

Uber in Japan wurde von Tokyo Metropolitan Police Department an die Staatsanwaltschaft verwiesen, da das Unternehmen illegale Immigranten beschäftigt hat.

Das Unternehmen soll Vietnamesen eingestellt haben, die ihr Visum überzogen.

Zwei ehemalige Mitarbeiterinnen von Uber ebenfalls unter Verdacht

Uber ist damit das erste Unternehmen in Japan, das wegen illegaler Beschäftigungen an die Staatsanwaltschaft verwiesen wurde. Neben dem Unternehmen selbst wurden auch zwei ehemalige leitende Mitarbeiterinnen an die Staatsanwaltschaft verwiesen.

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Laut der Polizei werden die beiden Mitarbeiterinnen verdächtig, zwischen Juni und August 2020 dabei geholfen zu haben, einen Mann und eine Frau bei Uber Eats zu beschäftigen, obwohl deren Aufenthaltsstatus zuvor nicht überprüft worden war.

Eine der beiden Mitarbeiterinnen bestreitet dies. Die andere sagte gegenüber der Polizei aus, dass sie gewusst hätte, dass es Probleme mit der Ausländerregistrierung gegeben habe.

Immer wieder werden Fahrer verhaftet

Nach Angaben der Polizei gab es in Tokyo viele Fälle, in denen ausländische Uber-Eats-Fahrer verhaftet oder ihre Fälle an die Staatsanwaltschaft geschickt worden seien.

Die Polizei nimmt die Fälle sehr ernst und gab an, das Unternehmen bereits dazu angewiesen zu haben, ihre Einstellungsregeln zu überarbeiten.

Immer wieder gerät das Unternehmen in Japan in die Kritik. Zuletzt forderte die Gewerkschaft für die Mitarbeiter Schutzausrüstung und eine Gefahrenzulage.

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