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HomeNachrichten aus JapanKriminalität & RechtUpskirting wird in Japan ein immer größeres Problem

Immer mehr gemeldete Fälle

Upskirting wird in Japan ein immer größeres Problem

Upskirting wird in Japan ein immer größer werdendes Problem, unter anderem, da Miniaturkameras immer größere Verbreitung im Land finden.

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Nach Angaben der Nationalen Polizeibehörde belief sich die Zahl der heimlichen Fotografien, bei denen die Täter verhaftet wurden, im Jahr 2019 auf 3.953, also deutlich mehr als die 1.741 gemeldeten Straftaten 2010.

Zahl der heimlichen Fotografien hat sich in Osaka verdreifacht

Allein in Osaka hat sich die Zahl von Upskirting-Fällen von 78 im Jahr 2010 auf 257 im Jahr 2020 mehr als verdreifacht. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 30 Prozent an.

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Neben Smartphones werden auch immer öfter Kompaktkameras, die in Kugelschreibern, Ladegeräten und Brillen versteckt sind, von den Tätern verwendet.

Besonders in den heißen Monaten nehmen die Fälle deutlich zu, da Frauen leichter bekleidet unterwegs sind. In diesen Monaten versucht die Polizei der Präfektur, besonders stark gegen diese unerlaubten Fotografien vorzugehen.

Verschärfte Gesetzte in Japan gegen Upskirting

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Beim Upskirting handelt es sich um das unbefugte Fotografieren unter den Rock einer Frau. Diese Aufnahmen werden ohne Einwilligung gemacht und gehören in die Kategorie der sexuellen Belästigung.

In Japan versucht man, immer härter gegen sexuelle Belästigung durchzugreifen, zum Beispiel mit strengeren Vorschriften.

Anfang des Jahres hat die Präfekturversammlung von Osaka ihre Verordnung zur Bekämpfung von sexueller Belästigung überarbeitet und Upskirting nicht nur auf öffentlichen Toiletten oder in öffentlichen Badehäusern verboten, sondern nun auch in Privathäusern, Schulen, Hotelzimmer und einigen anderen Orten.

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