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Home News Kriminalität & Recht US-Soldat in Japan wegen sexueller Belästigung angeklagt

Zudem Verstoß gegen Corona-Ausnahmezustand

US-Soldat in Japan wegen sexueller Belästigung angeklagt

Das Zusammenleben zwischen Japanern und den in Japan stationierten US-Militärs ist immer wieder mit Schwierigkeiten belastet. Da kommen Fälle, in den Angehörige des Militärs in Verbrechen verwickelt sind, nicht gut an.

So ist es aber nun wieder in Okinawa geschehen. Ein US-Marine-Soldat wurde am 11. Februar mit neuen Anklagen konfrontiert. Angeblich soll er unanständige Handlungen an einer japanischen Frau auf einem Parkplatz vorgenommen haben.

Soldat wegen sexueller Belästigung beschuldigt

Der 24 Jahre alte Private First Class Marvin ist dem Camp Courtney in der Stadt Uruma zugeteilt. Nun wurde von der Polizeistation Naha der Präfektur Okinawa der erzwungenen unzüchtigen Handlungen beschuldigt. Die Polizei berichtete, dass er die Anschuldigungen bestritten hat und sagte, er sei unschuldig.

Mehr zum Thema:  Widerstand gegen US-Militärbasis: Okinawas neuer Gouverneur gegen Verlegung

Der Soldat wurde bereits am 31. Januar vor Ort wegen des Verdachts der Behinderung der Ausübung öffentlicher Pflichten verhaftet, nachdem er angeblich einen Polizeibeamten geschubst hatte, der auf einen Anruf der Frau hin zum Tatort geeilt war. Am 11. Februar wurde er ohne Anklageerhebung freigelassen.

Verstöße auch gegen Corona-Ausnahmezustand

In der aktuellen Anklage wird ihm nun vorgeworfen, die Frau am 31. Januar kurz nach 5 Uhr morgens auf der Straße von Naha auf dem Nachhauseweg angesprochen und dann auf einen Parkplatz gebracht zu haben, wo er sie gewaltsam geküsst und ihr die Unterwäsche ausgezogen haben soll. Die Frau wurde nicht verletzt. Zum Zeitpunkt des angeblichen Vorfalls war der Soldat Berichten zufolge betrunken.

Diese Tatsache stößt der einheimischen Bevölkerung noch einmal bitter auf. Denn als Reaktion auf die Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen hat die Präfekturverwaltung von Okinawa ab dem 20. Januar einen eigenen Notstand ausgerufen.

Die Verwaltung bittet die Einwohner, alle unnötigen und nicht dringenden Ausflüge nach draußen zu beschränken und die Öffnungszeiten von Bars und Restaurants zu verkürzen. Die Regierung hat auch die in Okinawa stationierten US-Streitkräfte um Unterstützung gebeten, aber es gab während des Ausnahmezustands zahlreiche Zwischenfälle mit US-Militärpersonal, das Alkohol konsumiert hat.

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